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	<title>Ottonien Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13294</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T09:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die universitären Lehren eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht], erfolgreich ab und formte sich so zum Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk noch einmal ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des brandenburgischen Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine scharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Parzival&amp;diff=13293</id>
		<title>Parzival</title>
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		<updated>2026-07-26T08:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Angepasst, da Dreykirchen nicht mehr existiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=6. Juli 1276&lt;br /&gt;
|gefolge=Ungewiss&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Abt Parzival I. von Dreykirchen&lt;br /&gt;
|titel=Ungewiss&lt;br /&gt;
|stand=Ungewiss&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=14.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=PrinceofFreiburg&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parzival&#039;&#039;&#039; war Abt der Abtei [[Dreykirchen|Dreykirchen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Parzival ist ein durchschnittlich groß gewachsener Mann mit markantem Schnurrbart. Meist trägt er sein prächtiges Habit und sein Kreuz mit eingefasstem Edelstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor Ottonien===&lt;br /&gt;
Geboren am 6. Juli 1276, in Harmersbach in Baden, war schon früh klar, dass ihn sein Weg ins Kloster führen sollte. Im jungen Alter von 18 Jahren wurde er von seinem Vater Gottfried Eberstein in das Benediktinerkloster Alpirsbach geschickt. Nach seiner Zeit als Novize lebte er einige Jahre als ordinärer Mönch in dem Kloster, bevor er 1300 zum Prior ernannt wurde. Während dieser Jahre interessierte er sich zunehmend für den Bau großer Gotteshäuser, insbesondere für das im Bau befindliche Freiburger Münster mit dessen, in dieser Zeit einzigartigem, Maßwerkturm. Als er immer öfter auf der großen Baustelle unterwegs war um Inspiration für seine eigenen Entwürfe eines Münsters zu finden spielte er immer häufiger mit der Idee ein eigenes Kloster zu gründen. Als einige Jahre später die Kunde über die Verheerung auf Ottonien nach Alpirsbach drang, war es Parzival der von seinem Abt mit dem Auftrag betraut wurde, dort ein neues Kloster zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Heute ist Parzivals Verbleib ungewiss, die Abtei Dreykirchen wurde im Sommer des Jahres 1304 aufgelöst und die Bauten der Abtei sind verlassene Ruinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkündung Parzivals vom 13.07.1304 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Der Abt Dreykirchens verkündet die Auflösung Dreykirchens! Die Mönche sind verzogen weswegen der Abt sein Land freimachen wird! Hiermit werden alle anliegenden Herrscher aufgefordert das Lehen Dreykirchens einem solchen zu überlassen der dort neu  siedeln will. Lasst den Siedler dort bestenfalls ein Kloster errichten und nehmt Abstand von eurem ständigen Herrschaftsdrang! Pax vobiscum! Gez. Parcival&amp;quot;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
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		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13292</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
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|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13291</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13290</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13290"/>
		<updated>2026-07-26T08:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;)], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13289</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;)], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Datei:Geldern Kurfeldt Rotsporn Wappen.png</title>
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		<updated>2026-07-26T08:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Wappen derer von Kurfeldt in Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;)], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png|rechts|rahmenlos|Das Wappen derer von Kurfeldt zu Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13286</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13286"/>
		<updated>2026-07-26T08:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;)], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geldern Kurfeldt Rotsporn Wappen.png|mini|Das Wappen derer von Kurfeldt zu Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Geldern_Kurfeldt_Rotsporn_Wappen.png&amp;diff=13285</id>
		<title>Datei:Geldern Kurfeldt Rotsporn Wappen.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Das Wappen derer von Kurfeldt zu Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Wappen derer von Kurfeldt zu Geldern, ebenso jenes Wappen der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
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|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in [https://de.wikipedia.org/wiki/Einsiedeln Einsiedeln], unweit des Fleckens [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwyz_(Gemeinde) Schwyz], in einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ffenbarfrei schöffenbarfreien Stand] geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Einsiedeln Reichsabtei St. Maria,] wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den [https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gessler Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft] (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_freie_K%C3%BCnste Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;)]. Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten, dem [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misches_Recht weltlichen Römischen] und dem kirchlichen [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanonisches_Recht Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;)], erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum [[Deutschen Orden]], dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sporenschlacht Sporenschlacht] (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter [[Rolf Stauffacher]] in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu [[Geldern]] waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft [[Holdstewik]] in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13283</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13283"/>
		<updated>2026-07-26T08:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann, Statthalter, Kanzleiherr, Magister&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, unweit des Fleckens Schwyz, in einen schöffenbarfreien Stand geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen Reichsabtei St. Maria, wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten – dem weltlichen Römischen und dem kirchlichen Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;) – erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum Deutschen Orden, dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der Sporenschlacht (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter Rolf in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu Geldern waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft Holdstewik in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf Lothar Heinrich von Holdstewik-Dornach und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Das gesprochene Wort verweht, das geschriebene Wort bleibt. Quod scripsi, scripsi.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13282</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13282"/>
		<updated>2026-07-26T08:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; (Vogtei)&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Statthalter, Hauptmann, Kanzleiherr&lt;br /&gt;
|stand=Schöffenbarfrei&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.25&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, unweit des Fleckens Schwyz, in einen schöffenbarfreien Stand geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen Reichsabtei St. Maria, wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten – dem weltlichen Römischen und dem kirchlichen Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;) – erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum Deutschen Orden, dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der Sporenschlacht (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter Rolf in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu Geldern waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft Holdstewik in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf Lothar Heinrich von Holdstewik-Dornach und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Das gesprochene Wort verweht, das geschriebene Wort bleibt. Quod scripsi, scripsi.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<updated>2026-07-26T08:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{&lt;br /&gt;
Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adelige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, unweit des Fleckens Schwyz, in einen schöffenbarfreien Stand geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen Reichsabtei St. Maria, wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten – dem weltlichen Römischen und dem kirchlichen Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;) – erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum Deutschen Orden, dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der Sporenschlacht (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter Rolf in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu Geldern waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft Holdstewik in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf Lothar Heinrich von Holdstewik-Dornach und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Das gesprochene Wort verweht, das geschriebene Wort bleibt. Quod scripsi, scripsi.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<updated>2026-07-26T08:18:48Z</updated>

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		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
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		<updated>2026-07-26T08:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Charakter |geburt=ca. 1272 |gefolge=16x16px &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Vogtei) |status=Lebendig |name=Mattheus Konrad von Kurfeldt |titel=Hauptmann und Kanzleiherr |stand=Schöffenbarfrei |spieler-aktiv-seit=15.11.25 |spielername=Erzkanzler |typ=Spieler }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mattheus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter und kampferprobter Reisläufer, der im Jahr 1304 als Statthalter des Vogtes Rolf Stauffacher zu Geldern und Kanzleiherr der Grafschaft Holdstewik-Dornach agiert. Seine Person vereint die akademische Präzision eines in Oberitalien ausgebildeten Rechtsgelehrten mit der Erfahrung eines Söldners. Geprägt durch die politischen Spannungen und Aufstände in seiner eidgenössischen Heimat, vertritt er konsequent den Grundsatz, dass das verbriefte Landrecht für alle, gemäß ihrem Stande, gilt. Fehlbare oder landfriedensbrechende Adlige haben in seinen Augen jeglichen Anspruch auf Privilegien verwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, unweit des Fleckens Schwyz, in einen schöffenbarfreien Stand geboren. Seine erste Bildung erhielt er in der dort ansässigen Reichsabtei St. Maria, wo er das Lesen, Schreiben und die Grundlagen klösterlicher Disziplin erlernte. In dieser Zeit wurde er unmittelbar Zeuge der politischen Unruhen innerhalb der Waldstätte. Das Aufbegehren der lokalen Bevölkerung gegen den Amtsmissbrauch und die Willkür der habsburgischen Adelsherrschaft (der Vögte) prägte sein Verständnis von Herrschaft, Unrecht und wehrhafter Gerechtigkeit nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium und Söldnerdienste ===&lt;br /&gt;
Bevor sich Mattheus der universitären Laufbahn widmete, verdingte er sich zeitweise als Reisläufer auf den umkämpften Pfaden seiner Heimat. Den dabei verdienten Sold und sein Erbe nutzte er, um seinen Weg nach Oberitalien zu finanzieren. Dort absolvierte er zunächst ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). Im Anschluss wandte er sich an den renommierten Universitäten von Bologna und Padua der Jurisprudenz zu. Er schloss seine Ausbildung in beiden Rechten – dem weltlichen Römischen und dem kirchlichen Kanonischen Recht (&#039;&#039;Iuris utriusque&#039;&#039;) – erfolgreich ab und formte sich so zu einem unerbittlichen Verfechter einer eisernen und gerechten Ordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sporenschlacht und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Während seiner Studienjahre in Padua knüpfte Mattheus erste Kontakte zum Deutschen Orden, dessen Hochmeister seinen Sitz zu jener Zeit im nahegelegenen Venedig unterhielt. Bevor er jedoch in den Dienst des Ordens eintrat, holte ihn das militärische Handwerk ein: Im Sommer 1302 zog er mit der &#039;&#039;„Kompanie vom Roten Sporn“&#039;&#039; in den Flandernkrieg. Er nahm an der Sporenschlacht (11. Juli 1302) teil, in der ein Heer aus bürgerlichem Fußvolk das teuerste und stolzeste Ritterheer Europas vernichtend schlug. Als der Hauptmann der Kompanie im Gemetzel fiel, wählten die wenigen Überlebenden Mattheus zu ihrem neuen Anführer. Aufgrund der schweren Verluste blieb die Einheit in der Folgezeit jedoch weitgehend inaktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Verwundung in jener Schlacht, trat Mattheus daraufhin als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) offiziell in den Dienst des Deutschen Ordens. Seine Aufgaben führten ihn aus Italien in die rauen Lande Preußens zur Komturei Elbing und schließlich weiter auf die Insel Ottonien. Dort begleitete er die verwaiste Tochter Luise des Freiherrn Heinrich von Mayenburg als Vormund. Diese hatte zu jener Zeit noch hohe Schulden beim Orden, welche durch Mattheus in dessen Namen verwaltet werden sollten. Die Ländereien und der Besitz Luises auf Ottonien gehörten zu dieser Zeit noch dem Orden und der Hanse als Pfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Holdstewik und Geldern ==&lt;br /&gt;
Nach der Begleichung der Schuld Luises wurde Mattheus während seiner Zeit in Ottonien ehrenhaft aus den Diensten und Gelübden des Ordens entlassen. Da sich mittlerweile auch sein Vetter Rolf in Ottonien mit einigen Gefolgsleuten niedergelassen hatte und dort als Schutzvogt zu Geldern waltete, überließ dieser Mattheus ein Landgut und gewährte zugleich weiteren Reisigen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; Unterschlupf. Im Laufe der Zeit stieg Mattheus zum Statthalter Rolfs auf und übernahm fortan die Vertretung der Schutzvogtei nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1304 endete die Vormundschaft über Luise endgültig und Mattheus trat in der Herrschaft Holdstewik in Erscheinung. Jene hatte viele der Ländereien von Luise übernommen, da sich diese auf ihr Allod in Mayenburg zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekleidet er das Amt des Kanzleiherrn für Graf Lothar Heinrich von Holdstewik-Dornach und fungiert zeitgleich als Statthalter des Vogtes zu Geldern. In dieser Position ist er maßgeblich an der diplomatischen Korrespondenz, der Ausfertigung von Rechtsbeschlüssen und der rechtlichen Bewältigung von Konflikten beteiligt. Besonderes Aufsehen erregte die Kanzlei unter seiner Federführung bei der strikten Durchsetzung der &#039;&#039;Verfestigung&#039;&#039; gegen Raubritter und Rechtsbrecher nach den Prinzipien des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit und Ideologie ==&lt;br /&gt;
Die innere Logik von Mattheus’ Handeln speist sich aus seiner Herkunft und seiner Bildung. Obwohl er selbst fest in den Dienst adliger Herrscherstrukturen eingebunden ist, rechtfertigt er dies durch eine messerscharfe Trennung von gerechter Herrschaft und adliger Tyrannei. Grafen wie Lothar dienen in seiner Auffassung als Verkörperung des gerechten Gesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht ein Adliger jedoch Rechtsbruch, etwa durch Schirmung von Kriminellen oder Landfriedensbruch, verliert er für Mattheus jegliche Legitimität. Seine juristische Verachtung für Raubritter, deren Hochmut er bereits in Flandern brechen sah, ist absolut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Das gesprochene Wort verweht, das geschriebene Wort bleibt. Quod scripsi, scripsi.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Die Ereignisse der Sporenschlacht dienen als historisch-ideologisches Fundament für seine geringe Ehrfurcht vor bloßen Titeln und überheblichen Rittern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<updated>2026-07-07T16:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Anpassung, da kein Vasall Bühlstetts mehr.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Priol&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Priol&lt;br /&gt;
| rang = Dorf&lt;br /&gt;
| gründung = Januar 1304&lt;br /&gt;
| domäne = Weltlich&lt;br /&gt;
| motto = Unbekannt&lt;br /&gt;
| lehnsherr = &lt;br /&gt;
| vasallen = Keine&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = Hardwig (Lehnsmann) &amp;lt;br&amp;gt; Aventus &amp;lt;nowiki&amp;gt;|&amp;lt;/nowiki&amp;gt; &#039;&#039;Ehemaliger Lehnsmann&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 15&lt;br /&gt;
| lehensname = Wörtheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Priol&#039;&#039;&#039; ist ein Dorf im Lehen &#039;&#039;&#039;Wörtheim&#039;&#039;&#039; in der Region der [[Lore#Waid|Waid]].  Der Ort liegt südlich von [[Pfuhldorf]] auf einer trockenen, nutzbaren Ebene, welche von ausgedehnten Sumpfflächen umgeben ist. Priol unterstand lange der weltlichen Ordnung der &#039;&#039;&#039;Vogtei Bühlstetts,&#039;&#039;&#039; bevor dieses schließlich unabhängig wurde.&lt;br /&gt;
Gegründet auf festem Grund inmitten sumpfiger Umgebung, besitzt Priol eine natürlich geschützte Stellung innerhalb des Lehens Wörtheim. So entwickelte es sich rasch zu einer kleinen bäuerlichen Siedlung mit Höfen, Feldern und einem Festplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Gründung durch Aventus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priol wurde im Januar des Jahres 1304 durch &#039;&#039;&#039;Aventus&#039;&#039;&#039; gegründet. Der Ort entstand südlich von Pfuhldorf in einer von Feuchtland und Sumpf geprägten Landschaft der Waid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der frühen Aufbauzeit fanden sich mehrere tüchtige Bauern ein, welche beim Errichten der ersten Häuser, bei der Bestellung der Felder und bei der Sicherung des Ortes halfen. Aus anfänglich wenigen Höfen entwickelte sich so rasch ein kleines Dorf, dessen Bewohner vor allem von Landwirtschaft, Handwerk und der Nutzung der umliegenden Landschaft lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Ortes war dabei nicht allein durch fruchtbaren oder trockenen Boden bestimmt. Priol liegt auf einer trockenen Ebene, welche von Sumpfflächen umgeben ist. Diese Lage bot dem jungen Dorf einen gewissen natürlichen Schutz und machte den Zugang zum Ort leichter kontrollierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Lage zwischen fremden Ansprüchen===&lt;br /&gt;
Noch bevor die ersten Häuser lange bestanden, geriet Priol in den Blick umliegender Herrschaften. Die Dörfer und Herrschaften &#039;&#039;&#039;Hanstein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Nijdamshove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; zeigten Interesse daran, Priol an sich zu binden oder unter ihren Einfluss zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den damaligen Lehnsmann Aventus entstand daraus wachsender Druck, eine Entscheidung über die künftige Schutz- und Lehnsordnung des Dorfes zu treffen. In dieser unsicheren Lage wandte sich Priol schließlich Bühlstett zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend war hierbei nicht allein der äußere Druck, sondern auch die Güte und Verlässlichkeit des Herrn Herbert von Bühlstett. Priol begab sich freiwillig unter den Schutz Bühlstetts und wurde dadurch in die Herrschaft Bühlstetts aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufnahme Priols wuchs Bühlstett über die Stellung eines einzelnen Ortes hinaus. Aus dem Schutzverhältnis zwischen Bühlstett und Priol entwickelte sich eine übergeordnete Ordnung, welche fortan als &#039;&#039;&#039;Vogtei Bühlstett&#039;&#039;&#039; hervortrat. Priol nahm damit eine besondere Stellung in der frühen Geschichte Bühlstetts ein, da seine Bindung an Herbert den Grundstein für die spätere vogteiliche Ordnung legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Unterstützung Bühlstetts konnte das junge Dorf weiter wachsen und aufblühen. Die neue Bindung gab den Bewohnern Priols Schutz, Orientierung und einen festen Platz innerhalb der politischen Ordnung der [[Lore#Waid|Waid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Konflikt mit Nijdamshove, Hanstein und der Friedrichsmark===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bindung Priols an Bühlstett blieb nicht ohne Folgen. Als der Prioler Bauer &#039;&#039;&#039;Horst&#039;&#039;&#039; zum Tausch von Salz nach Bühlstett kam, traf er dort auf eine gefährliche Lage. Truppen aus &#039;&#039;&#039;Nijdamshove&#039;&#039;&#039; versuchten, den Herrn Herbert von Bühlstett zu einem Vasalleneid zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horst und Herbert konnten der Bedrängnis nur knapp entkommen. Für Priol war dies der Beginn einer Zeit äußerer Bedrohung und wachsender Unsicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nijdamshove und Hanstein standen mit ihren Lehnsleuten und Gefolgsmitgliedern zu jener Zeit in der damaligen Ordnung der &#039;&#039;&#039;Freiherrschaft Friedrichsmark&#039;&#039;&#039;. Aus ihrem Umfeld gingen wiederholt Unordnung, Gewalt und schwere Vergehen hervor, welche nicht allein innerhalb der Friedrichsmark selbst Wirkung zeigten, sondern auch Priol und seine Bewohner trafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priol wurde in dieser Zeit Opfer mehrerer Übergriffe und Bedrängungen durch jene Scharen. Die Bewohner sahen dabei nicht nur die unmittelbar handelnden Männer aus Nijdamshove und Hanstein in der Verantwortung, sondern auch die übergeordnete Herrschaftsordnung der Friedrichsmark, unter welcher diese standen und aus deren politischem Raum heraus die Frevel geschahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schwer wog auch die Gefangenschaft des Baumeisters Jobsts aus Bühlstett, der Priol freundschaftlich verbunden war und für längere Zeit im Kerker von Nijdamshove festgehalten wurde. Solche Ereignisse prägten das Verhältnis Priols zu den damaligen Mächten der Friedrichsmark nachhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konflikt fand erst sein Ende, als der Freiherr von Nijdamshove verschwand und die Hansteiner verurteilt wurden. Damit wurden jene Herrschaften, aus deren Umfeld die Unordnung erwachsen war, politisch aus der bestehenden Ordnung entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich Priol sich äußerlich von diesen Ereignissen erholen konnte, blieben die Erinnerungen an jene Zeit im Dorf lebendig. Die Bauern Priols vergaßen die erfahrenen Bedrängungen nicht und sahen die damalige Freiherrschaft Friedrichsmark weiterhin als jene übergeordnete Ordnung an, welche für ihre Lehnsleute und deren Taten hätte einstehen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer geordneten Annäherung an die Freiherrschaft, um diese Vorgänge vorzutragen, Verantwortung einzufordern oder mögliche Schadensansprüche geltend zu machen, kam es jedoch nicht. So blieb die Angelegenheit vor allem als Erinnerung an erlittenes Unrecht und als Mahnung vor ungezügelten Lehnsleuten im Gedächtnis Priols bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Rückzug Aventus’ und die Herrschaft Hardwigs===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrecken der frühen Konflikte lasteten schwer auf &#039;&#039;&#039;Aventus&#039;&#039;&#039;. Der Gründer und erste Lehnsmann Priols war durch die Ereignisse um Nijdamshove, Hanstein, die Friedrichsmark und die wiederholten Bedrängungen seines Dorfes tief erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fand Aventus seine Erlösung im Exil. Mit seinem Fortgang endete die erste Herrschaftsphase Priols, doch das Dorf selbst blieb bestehen. Die Bewohner suchten nach einer neuen Führung, welche den Ort nach den Wirren seiner Anfangszeit festigen und in ruhigere Bahnen lenken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Führung fanden die Bauern Priols in &#039;&#039;&#039;Hardwig&#039;&#039;&#039;, einem Mann aus dem östlich benachbarten Dorf &#039;&#039;&#039;Ostowitz&#039;&#039;&#039;. Hardwig trat an die Spitze des Dorfes und übernahm die Aufgabe, Priol neu zu ordnen, seine Höfe zu sichern und die weitere Entwicklung des Ortes voranzutreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Hardwig soll Priol zu neuem Glanze geführt werden. Die bestehenden Felder, Höfe und Wege bilden hierfür die Grundlage, während der neu errichtete Herrenhof als Mittelpunkt der örtlichen Verwaltung und Herrschaft dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aventus bleibt in Priol als Gründer des Dorfes in Erinnerung. Hardwig hingegen steht für die zweite Phase Priols: die Festigung nach Bedrohung, Rückzug und Herrschaftswechsel. Seine Stellung bleibt dabei in die übergeordnete Ordnung der &#039;&#039;&#039;Vogtei Bühlstett&#039;&#039;&#039; eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gegenwärtiger Zustand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priol befindet sich gegenwärtig in einer Phase der Festigung. Die frühe Zeit des Aufbaus, der Bedrohung und des Herrschaftswechsels liegt noch nicht weit zurück, doch das Dorf besitzt bereits eine erkennbare Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Höfe, Felder, Wege und ein Festplatz prägen den Ort. Der neue Herrenhof dient Hardwig als Sitz und bildet den Mittelpunkt seiner örtlichen Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verbindung nach Bühlstett und Ostowitz ist Priol an das Wegenetz der Umgebung angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Festplatz===&lt;br /&gt;
[[File:Priol_Festplatz.png|thumb|360px|left|Der Festplatz Priols, errichtet für das große Fest]]&lt;br /&gt;
Der Festplatz Priols wurde für das große Fest im März 1304 errichtet. Er befindet sich im Dorfbereich und diente als Ort der Zusammenkunft, des Spiels, des Trinkens und der gemeinsamen Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner offenen Gestaltung und den einfachen Einrichtungen ist der Festplatz ein Zeichen dafür, dass Priol trotz der frühen Bedrohungen nicht allein als Wehr- oder Bauerndorf bestehen will, sondern auch gemeinschaftliches Leben und Feste pflegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Herrenhof===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herrenhof wurde für den neuen Lehnsmann &#039;&#039;&#039;Hardwig&#039;&#039;&#039; errichtet. Er bildet den herrschaftlichen und verwaltenden Mittelpunkt Priols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof umfasst eine Schreibstube, zwei Lagerräume, eine Küche, eine Stube und zwei Schlafzimmer. Damit dient er nicht nur als Wohnstätte des Lehnsmannes, sondern auch als Ort der Verwaltung, Lagerung und inneren Ordnung des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Herrenhofes steht für den Übergang Priols von der ersten Gründungszeit unter Aventus zu einer gefestigteren Ordnung unter Hardwig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landschaft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lehen &#039;&#039;&#039;Wörtheim&#039;&#039;&#039; liegt im östlichen Teil der [[Lore#Waid|Waid]] und ist von einer abwechslungsreichen Landschaft aus Sumpf, trockenen Ebenen, Hügeln, Wald und Küstennähe geprägt. Während Priol selbst auf festem und nutzbarem Grund errichtet wurde, bestimmen vor allem die umliegenden Feuchtgebiete und der östlich gelegene Verkehrsraum zwischen Binnenland und Meer das Bild des Lehens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priol liegt im Inneren Wörtheims auf einer trockenen und nutzbaren Ebene, welche sich deutlich von den umliegenden Feuchtgebieten abhebt. Diese Lage bildet das wichtigste landschaftliche Merkmal des Dorfes: Während der Ortskern mit Höfen, Feldern und Wegen auf festem Grund liegt, zieht sich ringsum in weitem Bogen ein Sumpf durch das Lehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sumpf umgibt das Dorf nicht vollständig wie eine Mauer, prägt jedoch große Teile der Umgebung und schließt Priol besonders nach Westen und Norden in eine feuchte, schwer zugängliche Landschaft ein. Seine Wasserläufe, Tümpel und morastigen Flächen erschweren den Zugang zum Ort und verleihen Priol eine natürlich geschützte Stellung. Es ist anzunehmen, dass die Wahl des Siedlungsplatzes bewusst erfolgte, da die trockene Ebene inmitten des Feuchtlandes sowohl Schutz als auch genügend Raum für Felder und einfache Hofstellen bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionen, Kultur, Feste==&lt;br /&gt;
[[File:Priol_Jobst.png|thumb|360px|left|Jobst singt ein Lied aus seiner Heimat]]&lt;br /&gt;
Priols kulturelles Leben ist stark von seiner jungen Geschichte geprägt. Die Bewohner erinnern sich an den schnellen Aufbau des Dorfes, an die Bedrohung durch fremde Mächte und an die Zeit, in der Bühlstett dem Ort Schutz gewährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Ereignis war das Fest vom 29. März 1304. Dieses wurde nach wochenlangen Vorbereitungen gefeiert und stand im Zeichen des Schutzes Bühlstetts über Priol. Zahlreiche Gäste waren eingeladen, doch allein Rigersbach erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gäste wurden willkommen geheißen und es wurden mehrere Runden &#039;&#039;&#039;Alquerque&#039;&#039;&#039; gespielt. Anschließend begaben sich die Prioler mit ihren Gästen nach Bühlstett, wo die neue Kapelle durch Abt Cyrillius aus Rigersbach geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kapellenweihe wurde viel getrunken und gesungen. Jobst sang ein Lied aus seiner Heimat. In der ausgelassenen Stimmung wurde sogar darüber gesprochen, in die Friedrichsmark zu ziehen, um dort Schulden der Freiin gegenüber dem Rigersbacher Kloster einzutreiben. Dazu kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest gilt als früher Ausdruck der Prioler Dorfgemeinschaft. Es verband Spiel, Trank, Gesang, geistlichen Beistand und politische Erinnerung an die schweren Wochen zuvor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priol ist der Hauptort des Lehens &#039;&#039;&#039;Wörtheim&#039;&#039;&#039; und untersteht der Vogtei [[Bühlstett]]. Der Ort besitzt keine eigenen Vasallen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
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		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Deutscher_Orden&amp;diff=12891</id>
		<title>Deutscher Orden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nicht-Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Deutscher Orden &lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge_Icon_Deutscher_Orden&lt;br /&gt;
| rang = Ordensgemeinschaft (Npc Gefolge)&lt;br /&gt;
| gründung = 1190 n. Chr.&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich und Weltlich&lt;br /&gt;
| motto = &#039;&#039;Helfen, Wehren, Heilen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Reich Gottes.png|16x16px]] Reich Gottes&lt;br /&gt;
| vasallen = [[File:Gefolge_Icon_Livländischer_Orden.png|16x16px]] Livländischer Orden&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[File:Gefolge_Icon_Deutscher_Orden.png|16x16px]] Siegfried von Feuchtwangen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Deutsche Orden&#039;&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;Ordo fratrum domus hospitalis Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum&#039;&#039;) ist ein geistlicher Ritterorden, der zur Zeit des Dritten Kreuzzuges im Jahre 1190 vor Akkon im Heiligen Land gegründet wurde. Ursprünglich von Kaufleuten aus Bremen und Lübeck als Spitalgemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben gerufen, erfolgte im Jahre 1198 die Erhebung zu einem geistlichen Ritterorden. Im Verlauf des gegenwärtigen 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts verlagerte der Orden seinen Schwerpunkt zunehmend von der Levante an die Ostseeküste, wo er durch Unterwerfung und Christianisierung der heimischen Pruzzen einen eigenen, straff organisierten Ordensstaat errichtet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Deutscher Orden</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nicht-Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Deutscher Orden &lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge_Icon_Deutscher_Orden&lt;br /&gt;
| rang = Ordensgemeinschaft (Npc Gefolge)&lt;br /&gt;
| gründung = 1190 n. Chr.&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich und Weltlich&lt;br /&gt;
| motto = &#039;&#039;Helfen, Wehren, Heilen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Reich Gottes.png|16x16px]] Reich Gottes&lt;br /&gt;
| vasallen = &lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[File:Gefolge_Icon_Deutscher_Orden.png|16x16px]] Siegfried von Feuchtwangen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Deutsche Orden&#039;&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;Ordo fratrum domus hospitalis Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum&#039;&#039;) ist ein geistlicher Ritterorden, der zur Zeit des Dritten Kreuzzuges im Jahre 1190 vor Akkon im Heiligen Land gegründet wurde. Ursprünglich von Kaufleuten aus Bremen und Lübeck als Spitalgemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben gerufen, erfolgte im Jahre 1198 die Erhebung zu einem geistlichen Ritterorden. Im Verlauf des gegenwärtigen 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts verlagerte der Orden seinen Schwerpunkt zunehmend von der Levante an die Ostseeküste, wo er durch Unterwerfung und Christianisierung der heimischen Pruzzen einen eigenen, straff organisierten Ordensstaat errichtet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
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		<title>Deutscher Orden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nicht-Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Deutsche Orden&#039;&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;Ordo fratrum domus hospitalis Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum&#039;&#039;) ist ein geistlicher Ritterorden, der zur Zeit des Dritten Kreuzzuges im Jahre 1190 vor Akkon im Heiligen Land gegründet wurde. Ursprünglich von Kaufleuten aus Bremen und Lübeck als Spitalgemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben gerufen, erfolgte im Jahre 1198 die Erhebung zu einem geistlichen Ritterorden. Im Verlauf des gegenwärtigen 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts verlagerte der Orden seinen Schwerpunkt zunehmend von der Levante an die Ostseeküste, wo er durch Unterwerfung und Christianisierung der heimischen Pruzzen einen eigenen, straff organisierten Ordensstaat errichtet.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Deutscher Orden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Einfügung der Seite zum Deutschen Orden.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nicht-Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
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| bekannte_mitglieder = [[File:Gefolge_Icon_Deutscher_Orden.png|16x16px]] Siegfried von Feuchtwangen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Deutsche Orden&#039;&#039;&#039; (lat. &#039;&#039;Ordo fratrum domus hospitalis Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum&#039;&#039;) ist ein geistlicher Ritterorden, der zur Zeit des Dritten Kreuzzuges im Jahre 1190 vor Akkon im Heiligen Land gegründet wurde. Ursprünglich von Kaufleuten aus Bremen und Lübeck als Spitalgemeinschaft zur Krankenpflege ins Leben gerufen, erfolgte im Jahre 1198 die Erhebung zu einem geistlichen Ritterorden. Im Verlauf des gegenwärtigen 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts verlagerte der Orden seinen Schwerpunkt zunehmend von der Levante an die Ostseeküste, wo er durch Unterwerfung und Christianisierung der heimischen Pruzzen einen eigenen, straff organisierten Ordensstaat errichtet.&lt;/div&gt;</summary>
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