<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://wiki.ottonien.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Erzkanzler</id>
	<title>Ottonien Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://wiki.ottonien.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Erzkanzler"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/w/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Erzkanzler"/>
	<updated>2026-09-28T12:09:32Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.42.1</generator>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13816</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13816"/>
		<updated>2026-09-28T01:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:MattheusLicht.png|links|mini|300x300px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|215x215px|rand|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MattheusLicht.png&amp;diff=13815</id>
		<title>Datei:MattheusLicht.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MattheusLicht.png&amp;diff=13815"/>
		<updated>2026-09-28T01:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13814</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13814"/>
		<updated>2026-09-28T01:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Sigbert aus Geldern]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Johann aus Geldern]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Laurentia von Kurfeldt]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bulko Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.02.png|links|mini|Der &#039;&#039;Waldenhof&#039;&#039; in Geldern, umgeben von Feldern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.[[Datei:2026-09-15 01.59.27.png|mini|Blick über den Ortskern in Geldern an einem verregneten Tag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.17.png|links|mini|Felder in Geldern an einem sonnigen Tag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 04.12.09.png|mini|Waldgebiet vor dem Gebirge im Westen Gelderns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13813</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13813"/>
		<updated>2026-09-28T01:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Sigbert aus Geldern]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Johann aus Geldern]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Laurentia von Kurfeldt]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bulko Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.02.png|links|mini|Der &#039;&#039;Waldenhof&#039;&#039; in Geldern, umgeben von Feldern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.59.27.png|mini|Blick über den Ortskern in Geldern an einem verregneten Tag|rand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.17.png|links|mini|Felder in Geldern an einem sonnigen Tag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 04.12.09.png|mini|Waldgebiet vor dem Gebirge im Westen Gelderns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13812</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13812"/>
		<updated>2026-09-28T01:09:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Bilder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Sigbert aus Geldern]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Johann aus Geldern]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Laurentia von Kurfeldt]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bulko Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.02.png|links|mini|Der &#039;&#039;Waldenhof&#039;&#039; in Geldern, umgeben von Feldern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.59.27.png|mini|Blick über den Ortskern in Geldern an einem verregneten Tag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 01.55.17.png|links|mini|Felder in Geldern an einem sonnigen Tag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
[[Datei:2026-09-15 04.12.09.png|mini|Waldgebiet vor dem Gebirge im Westen Gelderns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_04.12.09.png&amp;diff=13811</id>
		<title>Datei:2026-09-15 04.12.09.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_04.12.09.png&amp;diff=13811"/>
		<updated>2026-09-28T01:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Waldgebiet vor dem Gebirge im Westen Gelderns&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.59.27.png&amp;diff=13810</id>
		<title>Datei:2026-09-15 01.59.27.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.59.27.png&amp;diff=13810"/>
		<updated>2026-09-28T00:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Blick über den Ortskern in Geldern an einem verregneten Tag&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.55.02.png&amp;diff=13809</id>
		<title>Datei:2026-09-15 01.55.02.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.55.02.png&amp;diff=13809"/>
		<updated>2026-09-28T00:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Siedlungskern mit Markthaus in Geldern&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.55.17.png&amp;diff=13808</id>
		<title>Datei:2026-09-15 01.55.17.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:2026-09-15_01.55.17.png&amp;diff=13808"/>
		<updated>2026-09-28T00:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Felder über Geldern am Tag&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13807</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13807"/>
		<updated>2026-09-28T00:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;|links]]&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.[[Datei:Strauchdieb.png|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht im dichten Nebel|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13806</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13806"/>
		<updated>2026-09-28T00:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;|links]]&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.[[Datei:Strauchdieb.png|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13805</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13805"/>
		<updated>2026-09-28T00:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|150x150px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;|links]]&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
[[Datei:Strauchdieb.png|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13804</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13804"/>
		<updated>2026-09-28T00:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|150x150px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;|links]]&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
[[Datei:Strauchdieb.png|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13803</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13803"/>
		<updated>2026-09-28T00:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|150x150px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;|links]]Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
[[Datei:Strauchdieb.png|links|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13802</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13802"/>
		<updated>2026-09-28T00:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|150x150px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
[[Datei:Strauchdieb.png|links|mini|Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Strauchdieb.png&amp;diff=13801</id>
		<title>Datei:Strauchdieb.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Strauchdieb.png&amp;diff=13801"/>
		<updated>2026-09-28T00:40:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Mann der Kompanie stellt einen gemeinen Raubknecht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13800</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13800"/>
		<updated>2026-09-28T00:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|215x215px|rand|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13799</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13799"/>
		<updated>2026-09-28T00:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|215x215px|rand|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13798</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13798"/>
		<updated>2026-09-28T00:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|215x215px|rand|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13797</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13797"/>
		<updated>2026-09-28T00:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|162x162px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13796</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13796"/>
		<updated>2026-09-28T00:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|162x162px|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik|rand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13795</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13795"/>
		<updated>2026-09-28T00:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|323x323px|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13794</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13794"/>
		<updated>2026-09-28T00:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|162x162px|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13793</id>
		<title>Mattheus von Kurfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Mattheus_von_Kurfeldt&amp;diff=13793"/>
		<updated>2026-09-28T00:31:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1272&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Mattheus Konrad von Kurfeldt&lt;br /&gt;
|titel=Hauptmann&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=15.11.2025&lt;br /&gt;
|spielername=Erzkanzler&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Rechtsgelehrter, der im Jahr 1304 als Hauptmann einer weltlichen Schutzmannschaft sowie als temporärer Bau- und Gutsverweser der Hospitalstiftung [[Geldern]] tätig ist. Vor dem Hintergrund der politischen Konflikte seiner eidgenössischen Heimat vertritt er die rechtliche Auffassung, dass das Landrecht ständeübergreifend gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Mattheus ist von durchschnittlicher Statur und verbindet zivile mit soldatischen Merkmalen. Sein dunkelbraunes Haar und der Bart sind kurz und gepflegt geschnitten. In seiner Funktion trägt er vorwiegend ein gelb-schwarzes Wams in den Farben Gelderns, einen breiten Ledergürtel sowie dunkle Stiefel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakterlich tritt Mattheus bedacht und pragmatisch auf. Sein Handeln basiert auf einer klaren formellen Unterscheidung zwischen legitimer Herrschaft und Rechtsbruch. Während er rechtskonforme Adlige als legitime Instanzen des Gesetzes anerkennt, lehnt er adlige Willkür und Raubrittertum konsequent ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Halbbruder.png|links|mini|185x185px|Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Mattheus wurde im späten 13. Jahrhundert in Einsiedeln, in der Nähe von Schwyz, in eine schöffenbarfreie Familie geboren. Seine schulische Grundausbildung erhielt er in der Reichsabtei St. Maria. Die dortigen Aufstände der lokalen Bevölkerung gegen die Vögte der habsburgischen Adelsherrschaft prägten sein grundlegendes Verständnis von Recht und Amtsführung.&lt;br /&gt;
=== Studium und militärische Dienste ===&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung seiner universitären Laufbahn war Mattheus zunächst als Reisläufer tätig. Anschließend absolvierte er in Oberitalien ein Grundstudium der Sieben Freien Künste (&#039;&#039;Septem artes liberales&#039;&#039;). An den Universitäten von Bologna und Padua studierte er danach Jurisprudenz und schloss seine Ausbildung sowohl im Römischen als auch im Kanonischen Recht ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flandernkrieg und Deutscher Orden ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 nahm er mit der &#039;&#039;&amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;&#039;&#039; an der Sporenschlacht im Flandernkrieg teil. Nach dem Tod des bisherigen Hauptmanns wurde Mattheus von den verbliebenen Mitgliedern zu dessen Nachfolger gewählt. Bedingt durch eine Verwundung trat er kurz darauf als Halbbruder und Prokurator (Rechts- und Verwaltungsbeamter) in den Dienst des [[Deutschen Orden|Deutschen Ordens]]. Seine administrativen Aufgaben führten ihn über die Komturei Elbing in Preußen bis auf die Insel Ottonien. Dort agierte er als Vormund für die verwaiste Luise von Mayenburg und verwaltete deren Schulden gegenüber dem Orden und der Hanse.&lt;br /&gt;
[[Datei:MvK Kanzler.png|mini|215x215px|Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken in Holdstewik (1304) ===&lt;br /&gt;
Nach der Tilgung der Verbindlichkeiten wurde Mattheus aus den Diensten des Ordens entlassen. Er schloss sich seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]] an, der auf Ottonien die Freistätte [[Geldern]] begründet hatte. Mattheus erhielt ein Landgut als Allod in Geldern, gewährte den Veteranen der &#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039; Unterkunft und übernahm die Position als Hauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juli 1304 war Mattheus zudem als Kanzleiherr für Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] tätig. In dieser Funktion verantwortete er die diplomatische Korrespondenz, die Ausarbeitung von Rechtsbeschlüssen und die formelle juristische Verfolgung von Raubrittern auf Basis des Landrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]Im Sommer 1304 wurde die Freistätte Geldern nach der Auflassung der Ländereien durch den Willen Rolf Stauffacher in eine geistliche Hospitalstiftung umgewandelt. Mattheus fungiert dort seither als Hauptmann der weltlichen Schutzmannschaft. Da das Hospital noch keinen ordentlichen Spitalmeister besitzt, versieht Mattheus zusätzlich als Bau- und Gutsverweser die laufenden wirtschaftlichen Amtsgeschäfte des Hauses. Er besitzt dabei ausdrücklich keine geistliche Leitungsgewalt über den Prior und den Konvent, sondern konzentriert sich auf die Administration, den Aufbau und die rechtliche Vertretung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie &amp;amp; Gefolge==&lt;br /&gt;
Mattheus entstammt einer schöffenbarfreien Familie aus der Schwyz. Eine enge familiäre und politische Zusammenarbeit verbindet ihn mit seinem Vetter [[Rolf Stauffacher]], dem Patron des Hospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann befehligt er die in Geldern verbliebenen Veteranen der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, welche strikt getrennt vom geistlichen Konvent operieren. Durch seine vorherigen Tätigkeiten als Kanzleiherr und Vormund unterhält er zudem diplomatische Kontakte zu Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] und der Freiin Luise von Mayenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zitate==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Ferrum nobilitatem non novit.“&#039;&#039; (Sinngemäß: &#039;&#039;„Adel schützt vor Eisen nicht.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Vor der Schärfe des Rechts zerfällt jeder falsche Adel zu Staub.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Littera scripta manet.“&#039;&#039; (&#039;&#039;„Das geschriebene Wort bleibt bestehen.“&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Es ist recht, aber nicht rechtens.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die militärischen Ereignisse der Sporenschlacht (1302) dienen Mattheus als historische Referenz für seine kritische Haltung gegenüber ständischen Privilegien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MvK_Halbbruder.png&amp;diff=13792</id>
		<title>Datei:MvK Halbbruder.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MvK_Halbbruder.png&amp;diff=13792"/>
		<updated>2026-09-28T00:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MvK_Kanzler.png&amp;diff=13791</id>
		<title>Datei:MvK Kanzler.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:MvK_Kanzler.png&amp;diff=13791"/>
		<updated>2026-09-28T00:29:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mattheus als Kanzleiherr zu Holdstewik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Olf_Stauffacher.png&amp;diff=13790</id>
		<title>Datei:Olf Stauffacher.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Olf_Stauffacher.png&amp;diff=13790"/>
		<updated>2026-09-28T00:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Lambert-Louen_de_Sartenieu.png&amp;diff=13789</id>
		<title>Datei:Lambert-Louen de Sartenieu.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Lambert-Louen_de_Sartenieu.png&amp;diff=13789"/>
		<updated>2026-09-27T23:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Alric_Le_Roux.png&amp;diff=13788</id>
		<title>Datei:Alric Le Roux.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Alric_Le_Roux.png&amp;diff=13788"/>
		<updated>2026-09-27T23:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler lud eine neue Version von Datei:Alric Le Roux.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Alric_Le_Roux.png&amp;diff=13787</id>
		<title>Datei:Alric Le Roux.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Datei:Alric_Le_Roux.png&amp;diff=13787"/>
		<updated>2026-09-27T23:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13786</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13786"/>
		<updated>2026-09-27T20:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Sigbert aus Geldern]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Johann aus Geldern]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Laurentia von Kurfeldt]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Bulko Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13775</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13775"/>
		<updated>2026-09-27T00:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Sigbert aus Geldern]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Johann aus Geldern]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Laurentia von Kurfeldt]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Shmuel_ben_Shabsai_Halevi&amp;diff=13774</id>
		<title>Shmuel ben Shabsai Halevi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Shmuel_ben_Shabsai_Halevi&amp;diff=13774"/>
		<updated>2026-09-27T00:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1270&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Shmuel ben Shabsai Halevi&lt;br /&gt;
|titel=Kräutersammler&lt;br /&gt;
|stand=Gemein&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=DukeLizard&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Shmuel ben Shabsai Halevi&#039;&#039;&#039; ist ein jüdischer Hochgelehrter, Arzt und renommierter Baumeister, der maßgeblich an der Planung und Errichtung des Hospitals zu [[Geldern]] beteiligt ist. Als Jude steht er rechtlich im Status der Reichskammerfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Shmuel ist ein würdevoller Mann mit wachen Augen und einem gepflegten, dunklen Bart, der oft die traditionelle und repräsentative Gewandung eines Gelehrten trägt. Er ist ein Universalgelehrter, mit umfassendem Wissen. Er spricht fließend Deutsch, Italienisch, Latein und Hebräisch. Im Umgang ist er höflich, eher methodisch und von einer gewissen Ruhe geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Shmuel ben Shabsai HaLevi&#039;&#039; bedeutet &#039;&#039;Samuel, Sohn des Shabtai, der Levit&#039;&#039;, wobei der Name die Person, ihren Vater und ihre levitische Abstammung benennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Shmuel entstammt einer hochgebildeten Familie und studierte im südlichen Europa Baukunst, Medizin und die Kräuterkunde. Durch seine Erfolge als Arzt und den Ruf als &#039;&#039;Wunderheiler&#039;&#039; erarbeitete er sich weithin Respekt. Sein familiärer Reichtum ermöglichte ihm das Reisen und Studieren über die Grenzen vieler Fürstentümer hinweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den ottonischen Landen und den ehrgeizigen Bauprojekten Holdstewiks und Gelderns angezogen, reiste er nach Geldern. [[Rolf Stauffacher]] und [[Mattheus von Kurfeldt]] erkannten sofort den Wert seines Wissens. Shmuel fungiert dort seither nicht nur als begnadeter Arzt, sondern vor allem als leitender Architekt für den Aufbau des Spitalgebäudes und der Befestigungsanlagen, wofür er in der Region bereits große Bekanntheit erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
Als Meister der Baukunst ist Shmuel bereits in den ottonischen Landen in Erscheinung getreten. Einige der Projekte sind hier im Folgenden aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mayenburg und Landtagsaal Holdstewiks ===&lt;br /&gt;
Die als Wasserburg entworfene Mayenburg wurde während der Verheerung für die politisch neutrale Position der Mayenburger und die Zugewandtheit jener zum Markgrafen von Brandenburg, durch Mährsteiner Truppen belagert und durch ausbleibende Hilfe des Herzogs und anschließende Plünderung durch streunernde Söldner und Raubritter schwer zerstört, da das um sich greifende Feuer nicht gestoppt werden konnte. Die Mayenburger flohen und einzig Luise kehrte nach dem Tod ihres Vaters zurück. Lange lag der Stammsitz brach, konnte dann aber durch Hilfe aus &#039;&#039;Geldern&#039;&#039; wie auch Mitteln des &#039;&#039;Deutschen Ordens&#039;&#039; vom Baumeister Shmuel in verbesserter Form auf der Ruine rekonstruiert werden. Damit hatte das Haus Mayenburg seinen befestigten Stammsitz zurück. Innerhalb der Mayenburg sitzt derweil auch die von Shmuel entworfene Räumlichkeit des Landtags der Herrschaft Holdstewiks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg zu Nordhaven ===&lt;br /&gt;
Als der Edelherr Matthias von Nordhaven einer Burganlage bedarf, fand sich in Shmuel ein geeigneter Baumeister, um diese auszuplanen. So erhielt Nordhaven eine Burg im Flussarm, welche die Flussbrücke des Wegs zwischen der Abtei Sankt Aegidius zu Kallberg und Holdern sichert und damit auch die Grenze der Abtei zu Kallberg schützt. Welcher der edle Herr Matthias als Kirchvogt und Ritter zur Seite steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Roter Hof ===&lt;br /&gt;
Der in Neeihaven als Wehranlage, Wachstube und Verwaltungsgebäude geplante &#039;&#039;Rote Hof&#039;&#039; nahe der Holdstewiker Burg der Herrschaft Holdstewiks, wurde in Teilen von Bau und Einrichtung durch Shmuel entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spital zu Geldern ===&lt;br /&gt;
Kein anderer außer Shmuel kommt die Ehre zuteil, den umfangreichen Spitalbau in Geldern auszuplanen. Ein Prozess, der einige Zeit in Anspruch nimmt und für Shmuel ein gewissermaßen persönliches Prestigeprojekt darstellt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Johann&amp;diff=13773</id>
		<title>Bruder Johann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Johann&amp;diff=13773"/>
		<updated>2026-09-27T00:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler verschob die Seite Bruder Johann nach Johann aus Geldern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Johann aus Geldern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Johann_aus_Geldern&amp;diff=13772</id>
		<title>Johann aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Johann_aus_Geldern&amp;diff=13772"/>
		<updated>2026-09-27T00:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler verschob die Seite Bruder Johann nach Johann aus Geldern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1284&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Johann&lt;br /&gt;
|titel=Novize&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=SchlitziJo&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Johann&#039;&#039;&#039; ist ein aus der Steiermark stammender Novize in der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Innerhalb der Gemeinschaft obliegt ihm die verantwortungsvolle Aufsicht über die Feldwirtschaft und die Viehzucht der Stiftungslande. Sein Interesse ist gewissermaßen ein Bindeglied zwischen theologischer Bildung und den Vorgängen der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Johann ist ein junger, kräftiger Mann mit wachem Blick, dem man ansieht, dass er körperliche Arbeit auf dem Feld nicht scheut, auch wenn er heute vornehmlich mit deren Aufsicht betraut ist. Er trägt die einfache Novizenkutte des Hospitals. Auffällig an ihm ist auch seine steirische Ausdrucksweise, welche ihn mancherorts etwas schwer verständlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wesen her ist Johann überaus besonnen, gebildet und von frommem Ernst geprägt. Er ist kein schlichter Laienbruder, sondern zeichnet sich durch einen scharfen Intellekt aus. Die Stunden abseits der Aufsicht über die Ländereien verbringt er zumeist im stillen Studium der Schriften und in theologischen Diskursen mit den anderen Geistlichen und Gelehrten. Er gilt als ein Mann, der seine geistliche Berufung sehr ernst nimmt und sich mit großer Hingabe auf seinen weiteren Weg innerhalb der Kirche vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann wuchs im klösterlichen Umfeld nahe Graz auf, wo er im Stift Rein nicht nur praktische Einblicke in die Verwaltung und Organisation ausgedehnter klösterlicher Ländereien erhielt, sondern auch eine profunde schulische und theologische Grundausbildung genoss. Auf einer Reise nach Oberitalien, die er zur Erweiterung seines Horizonts antrat, begegnete er zufällig dem Rechtsgelehrten [[Mattheus von Kurfeldt]]. Später berichtete Mattheus ihm, von den Vorgängen im Herzogtum Ottonien und den Vorhaben Rolfs, dort ein Hospital zu stiften, worauf sich Johann diesem anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des Spitals in Geldern im Sommer 1304 trat Johann als Novize in den Konvent ein. Unter der geistlichen Führung von [[Bruder Reinhold]] vertieft er dort seine Ausbildung, um der Gemeinschaft künftig in noch umfassenderer Rolle dienen zu können. Zugleich hat man ihm die Aufsicht über die Äcker und Viehbestände des Hospitals übertragen. Zwar packt er bei der Ernte oder der Tierpflege gelegentlich auch selbst mit an, seine Hauptaufgabe liegt jedoch in der Verwaltung der Erträge, um die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner des Hauses dauerhaft sicherzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Sigbert&amp;diff=13771</id>
		<title>Bruder Sigbert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Sigbert&amp;diff=13771"/>
		<updated>2026-09-27T00:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler verschob die Seite Bruder Sigbert nach Sigbert aus Geldern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Sigbert aus Geldern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13770</id>
		<title>Sigbert aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13770"/>
		<updated>2026-09-27T00:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler verschob die Seite Bruder Sigbert nach Sigbert aus Geldern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1255&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Sigbert&lt;br /&gt;
|titel=Prior&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=Helthur&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; ist der amtierende Prior der Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Er widmet sich neben seinen geistlichen Aufgaben vornehmlich der Feinschmiedekunst und war der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; bereits in der Vergangenheit als Hersteller von Spezialanfertigungen sowie als zeitweiliger Feldprediger auf Reisen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Sigbert ist ein Mann gesetzten Alters, der in der ordentlichen Tracht seines klerikalen Amtes auftritt. Er verfügt über eine theologische Bildung, spricht unter anderem Latein und besitzt ausgeprägte Kenntnisse im Klerikalen sowie in der Schriftkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigbert ist pragmatisch und formell. Neben der administrativen Seelsorge gilt sein primäres Interesse der anspruchsvollen Metallverarbeitung und damit auch dem Kunsthandwerk. Als Kleriker nutzt er die materiellen und organisatorischen Ressourcen seiner Position, um sich innerhalb der Stiftung eine eigene Werkstatt einzurichten und zu unterhalten. Die Fertigung von sakralem Zierrat, Kelchen und feinem Gerät nimmt einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Anspruch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sigbert schlug bereits in jungen Jahren die klerikale Laufbahn ein. Im Rahmen seines klösterlichen Lebens fand er Zugang zum Handwerk und spezialisierte sich früh auf die Feinschmiedekunst. Auch kooperierte Sigbert bereits in der Schwyz mit dem damaligen Waffenschmied [[Rolf Stauffacher]]. Während Rolf die groben Rüstgüter und regulären Waffen fertigte, stellte Sigbert als Kleriker besondere Instrumente, feines Gerät und Spezialanfertigungen für die Männer der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; her. Um der Einheit auf ihren gefährlichen Wegen auch seelsorgerischen Beistand zu leisten, schloss er sich der Kompanie zeitweise an und reiste für einige Zeit als Prediger mit ihr, bevor er wieder in sein heimatliches Kloster in der Schwyz zurückkehrte. Er stand selbst nie als Kämpfer im Feld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner klerikalen Erfahrung und Bildung wurde er nach seiner Ankunft auf Ottonien mit der Leitung des geistlichen Lebens betraut und zum Prior berufen. In dieser Funktion obliegen ihm die theologische Unterweisung der Novizen sowie das Lesen der Messen für die Bewohner des Hospitals. Zugleich bietet ihm das Amt des Priors den nötigen Freiraum und die administrativen Mittel, um seine handwerklichen Interessen zu verfolgen. Er nutzt die Kapazitäten Gelderns, um ungestört anspruchsvolle Feinschmiedearbeiten und sakrale Kunst herzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13769</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13769"/>
		<updated>2026-09-26T22:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Bruder Sigbert]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Bruder Johann]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Schwester Laurentia]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe. Das innere geistliche Leben richtet sich nach der Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das anerkannte Landrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13768</id>
		<title>Reinhold Feldtstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13768"/>
		<updated>2026-09-26T22:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter|geburt=ca. 1275|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;|status=Lebendig|name=Reinhold Feldtstein|titel=Schöffenbarfreier|stand=Gemein|spieler-aktiv-seit=|spielername=CityWok1966|typ=Spieler}}&#039;&#039;&#039;Reinhold Feldtstein&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Veteran der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; und ein enger Weggefährte des Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]]. Gegenwärtig dient er der Hospitalstiftung zu [[Geldern]] als Konverse (Laienbruder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Reinhold ist ein Mann mittleren Alters, dessen Statur von einem entbehrungsreichen Leben im Feld zeugt. Je nach anfallender Aufgabe trägt er entweder die schlichte Kutte der Gelderner Konversen oder zweckmäßige, robuste Lederkleidung für die Jagd und das Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Auftreten ist er pragmatisch, sparsam und zumal etwas zurückhaltend. Seine Spezialität ist der Fernkampf. Er ist ein herausragender Schütze, der gleichermaßen präzise mit Armbrust und Bogen umzugehen weiß, sowie ein begabter Bogner und Jäger. Zwar ist er auch im direkten Nahkampf mit dem Schwert ausgebildet, doch sein eigentliches Element bleibt die Distanz. Ferner besitzt er ein nützliches Verständnis für die Kräuterkunde und ist ein belesener Mann mit ungewöhnlich passablem Latein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reinhold stammt aus einer freien Familie der Talschaft Schwyz. Dort lernte er in jungen Jahren Mattheus von Kurfeldt kennen, mit dem ihn seither eine beständige Freundschaft verbindet. Er schloss sich der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; an und zog mit dieser in die flandrischen Kriege. Innerhalb der Söldnereinheit (der heutigen &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;) agierte er primär als Fernkämpfer. Zugleich sicherte er durch seine Fähigkeiten in der Jagd, der Fischerei und dem Bogenbau maßgeblich die Versorgung und den Nachschub der Truppe auf Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Kämpfe und der Ankunft der Veteranen in Ottonien folgte er seinen Weggefährten auf das Lehen Weiherstein. Mit der Umwandlung der Siedlung Geldern in eine geistliche Hospitalstiftung im Sommer 1304 wählte Reinhold einen besonderen Weg, anstatt ausschließlich in den Reihen der weltlichen Schutzmannschaft zu dienen, gliederte er sich als Konverse in den Hospitalbetrieb ein. In dieser Funktion als Laienbruder nutzt er seine Kenntnisse, um Kranke und Versehrte zu versorgen, und unterstützt die alltägliche Organisation der Freistätte. Es steht für ihn jedoch fest, dass er sich nicht auf ewig an den geistlichen Stand binden, sondern nach seinem temporären Dienst wieder aus der Gemeinschaft austreten wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13767</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13767"/>
		<updated>2026-09-26T22:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Jäger [[Reinhold Feldtstein]].&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte. Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden. Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie. Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Reinhold Feldtstein]]:&#039;&#039;&#039; Jäger und Bogner der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Berion Stauffacher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert:]]&#039;&#039;&#039; Ehemals zeitweise Feldprediger der Kompanie auf Reisen, heute Prior des Hospitals zu Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13766</id>
		<title>Sigbert aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13766"/>
		<updated>2026-09-26T22:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1255&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Sigbert&lt;br /&gt;
|titel=Prior&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=Helthur&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; ist der amtierende Prior der Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Er widmet sich neben seinen geistlichen Aufgaben vornehmlich der Feinschmiedekunst und war der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; bereits in der Vergangenheit als Hersteller von Spezialanfertigungen sowie als zeitweiliger Feldprediger auf Reisen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Sigbert ist ein Mann gesetzten Alters, der in der ordentlichen Tracht seines klerikalen Amtes auftritt. Er verfügt über eine theologische Bildung, spricht unter anderem Latein und besitzt ausgeprägte Kenntnisse im Klerikalen sowie in der Schriftkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigbert ist pragmatisch und formell. Neben der administrativen Seelsorge gilt sein primäres Interesse der anspruchsvollen Metallverarbeitung und damit auch dem Kunsthandwerk. Als Kleriker nutzt er die materiellen und organisatorischen Ressourcen seiner Position, um sich innerhalb der Stiftung eine eigene Werkstatt einzurichten und zu unterhalten. Die Fertigung von sakralem Zierrat, Kelchen und feinem Gerät nimmt einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Anspruch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sigbert schlug bereits in jungen Jahren die klerikale Laufbahn ein. Im Rahmen seines klösterlichen Lebens fand er Zugang zum Handwerk und spezialisierte sich früh auf die Feinschmiedekunst. Auch kooperierte Sigbert bereits in der Schwyz mit dem damaligen Waffenschmied [[Rolf Stauffacher]]. Während Rolf die groben Rüstgüter und regulären Waffen fertigte, stellte Sigbert als Kleriker besondere Instrumente, feines Gerät und Spezialanfertigungen für die Männer der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; her. Um der Einheit auf ihren gefährlichen Wegen auch seelsorgerischen Beistand zu leisten, schloss er sich der Kompanie zeitweise an und reiste für einige Zeit als Prediger mit ihr, bevor er wieder in sein heimatliches Kloster in der Schwyz zurückkehrte. Er stand selbst nie als Kämpfer im Feld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner klerikalen Erfahrung und Bildung wurde er nach seiner Ankunft auf Ottonien mit der Leitung des geistlichen Lebens betraut und zum Prior berufen. In dieser Funktion obliegen ihm die theologische Unterweisung der Novizen sowie das Lesen der Messen für die Bewohner des Hospitals. Zugleich bietet ihm das Amt des Priors den nötigen Freiraum und die administrativen Mittel, um seine handwerklichen Interessen zu verfolgen. Er nutzt die Kapazitäten Gelderns, um ungestört anspruchsvolle Feinschmiedearbeiten und sakrale Kunst herzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13765</id>
		<title>Sigbert aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13765"/>
		<updated>2026-09-26T22:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1255&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Sigbert&lt;br /&gt;
|titel=Prior&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=Helthur&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; ist der amtierende Prior der Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Er widmet sich neben seinen geistlichen Aufgaben vornehmlich der Feinschmiedekunst und war der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; bereits in der Vergangenheit als Hersteller von Spezialanfertigungen sowie als zeitweiliger Feldprediger auf Reisen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Sigbert ist ein Mann gesetzten Alters, der in der ordentlichen Tracht seines klerikalen Amtes auftritt. Er verfügt über eine theologische Bildung, spricht unter anderem Latein und besitzt ausgeprägte Kenntnisse im Klerikalen sowie in der Schriftkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigbert ist pragmatisch und formell. Neben der administrativen Seelsorge gilt sein primäres Interesse der anspruchsvollen Metallverarbeitung und damit auch dem Kunsthandwerk. Als Kleriker nutzt er die materiellen und organisatorischen Ressourcen seiner Position, um sich innerhalb der Stiftung eine eigene Werkstatt einzurichten und zu unterhalten. Die Fertigung von sakralem Zierrat, Kelchen und feinem Gerät nimmt einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Anspruch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sigbert schlug bereits in jungen Jahren die klerikale Laufbahn ein. Im Rahmen seines klösterlichen Lebens fand er Zugang zum Handwerk und spezialisierte sich früh auf die Feinschmiedekunst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kooperierte Sigbert bereits in der Schwyz mit dem damaligen Waffenschmied [[Rolf Stauffacher]]. Während Rolf die groben Rüstgüter und regulären Waffen fertigte, stellte Sigbert als Kleriker besondere Instrumente, feines Gerät und Spezialanfertigungen für die Männer der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; her. Um der Einheit auf ihren gefährlichen Wegen auch seelsorgerischen Beistand zu leisten, schloss er sich der Kompanie zeitweise an und reiste für einige Zeit als Prediger mit ihr, bevor er wieder in sein heimatliches Kloster in der Schwyz zurückkehrte. Er stand selbst nie als Kämpfer im Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner klerikalen Erfahrung und Bildung wurde er nach seiner Ankunft auf Ottonien mit der Leitung des geistlichen Lebens betraut und zum Prior berufen. In dieser Funktion obliegen ihm die theologische Unterweisung der Novizen sowie das Lesen der Messen für die Bewohner des Hospitals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich bietet ihm das Amt des Priors den nötigen Freiraum und die administrativen Mittel, um seine handwerklichen Interessen zu verfolgen. Er nutzt die Kapazitäten Gelderns, um ungestört anspruchsvolle Feinschmiedearbeiten und sakrale Kunst herzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13764</id>
		<title>Reinhold Feldtstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13764"/>
		<updated>2026-09-26T21:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter|geburt=ca. 1275|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;|status=Lebendig|name=Reinhold Feldtstein|titel=Schöffenbarfreier|stand=Gemein|spieler-aktiv-seit=|spielername=CityWok1966|typ=Spieler}}&#039;&#039;&#039;Reinhold Feldtstein&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Veteran der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; und ein enger Weggefährte des Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]]. Gegenwärtig dient er der Hospitalstiftung zu [[Geldern]] als Konverse (Laienbruder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Reinhold ist ein Mann mittleren Alters, dessen Statur von einem entbehrungsreichen Leben im Feld zeugt. Je nach anfallender Aufgabe trägt er entweder die schlichte Kutte der Gelderner Konversen oder zweckmäßige, robuste Lederkleidung für die Jagd und das Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Auftreten ist er pragmatisch, sparsam und zumal etwas zurückhaltend. Seine Spezialität ist der Fernkampf. Er ist ein herausragender Schütze, der gleichermaßen präzise mit Armbrust und Bogen umzugehen weiß, sowie ein begabter Bogner und Jäger. Zwar ist er auch im direkten Nahkampf mit dem Schwert ausgebildet, doch sein eigentliches Element bleibt die Distanz. Ferner besitzt er ein nützliches Verständnis für die Kräuterkunde und ist ein belesener Mann mit ungewöhnlich passablem Latein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reinhold stammt aus einer freien Familie der Talschaft Schwyz. Dort lernte er in jungen Jahren Mattheus von Kurfeldt kennen, mit dem ihn seither eine beständige Freundschaft verbindet. Er schloss sich der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; an und zog mit dieser in die flandrischen Kriege. Innerhalb der Söldnereinheit (der heutigen &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;) agierte er primär als Fernkämpfer. Zugleich sicherte er durch seine Fähigkeiten in der Jagd, der Fischerei und dem Bogenbau maßgeblich die Versorgung und den Nachschub der Truppe auf Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Kämpfe und der Ankunft der Veteranen in Ottonien folgte er seinen Weggefährten auf das Lehen Weiherstein. Mit der Umwandlung der Siedlung Geldern in eine geistliche Hospitalstiftung im Sommer 1304 wählte Reinhold einen besonderen Weg, anstatt ausschließlich in den Reihen der weltlichen Schutzmannschaft zu dienen, gliederte er sich als Konverse in den Hospitalbetrieb ein. In dieser Funktion als Laienbruder nutzt er seine Kenntnisse, um Kranke und Versehrte zu versorgen, und unterstützt die alltägliche Organisation der Freistätte. Es steht für ihn jedoch fest, dass er sich nicht auf ewig an den geistlichen Stand binden, sondern nach seinem temporären Dienst wieder aus der Gemeinschaft austreten wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13763</id>
		<title>Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Geldern&amp;diff=13763"/>
		<updated>2026-09-26T21:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Gefolge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieler-Gefolge]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Gefolge&lt;br /&gt;
| name = Geldern&lt;br /&gt;
| wappen = Gefolge Icon Geldern&lt;br /&gt;
| rang = Kloster (Hospital)&lt;br /&gt;
| gründung = 1303&lt;br /&gt;
| domäne = Geistlich&lt;br /&gt;
| motto = Weder unbesonnen, noch furchtsam.&lt;br /&gt;
| lehnsherr = [[File:Gefolge Icon Von Memleben.png|16x16px]] [[Von Memleben]]&lt;br /&gt;
| vasallen =[[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;[[Kompanie vom Roten Sporn]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;[[Saranburg]]&#039;&#039;&#039; (Ungelandet)&lt;br /&gt;
| bekannte_mitglieder = [[Bruder Sigbert]] (Prior)&amp;lt;br&amp;gt;[[Bruder Johann]] (Novize)&amp;lt;br&amp;gt;[[Schwester Laurentia]] (Novizin)&amp;lt;br&amp;gt;[[Rolf Stauffacher]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Mattheus von Kurfeldt]] (Hauptmann)&amp;lt;br&amp;gt;[[Lambert de Sartenieu]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Reinhold Feldtstein]] (Schöffenbarfreier)&amp;lt;br&amp;gt;[[Alric Le Roux]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Olf Stauffacher]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Shmuel ben Shabsai Halevi]]&lt;br /&gt;
| lehensid = Lehen 14&lt;br /&gt;
| lehensname = Weiherstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; ist eine geistliche Hospitalstiftung in der Region der [[Lore#Waid|Waid]]. Das Stiftungsgut ging im Jahre 1304 aus dem gleichnamigen Ort hervor, welcher zuvor als Teil einer Schutzvogtei unter Rolf Stauffacher als Schutzvogt bestand. Geldern steht unter der unmittelbaren Landeshoheit des Herzogs von Ottonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus den Waldstätten. Der Ort diente zunächst als befestigte und landesherrlich privilegierte Freistätte und bietet heute als Hospital Zuflucht für altgediente Reisläufer, einfache Landleute, Arme, Versehrte und Handwerker. Die Bevölkerung und Verteidigung Gelderns werden maßgeblich durch die [[File:Gefolge Icon Kurfeldt.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; geprägt. Die weltliche Ordnung der Siedlung richtet sich nach dem verbrieften Landrecht und ist stark durch Handwerk, Bergbau und Wehrhaftigkeit bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039; leitet sich nach Überlieferung der Gründer vom Begriff der &amp;quot;Geltung&amp;quot; ab. Dies verweist auf die Geltung des überlieferten Rechts sowie die Wertschätzung selbst erarbeiteten Wohlstands. Die Namensgebung spiegelt das gemeinschaftliche Selbstverständnis der Siedlung wider, in der handwerklicher Fleiß, Gesetzestreue und persönliche Bewährung höher geachtet werden als höfischer Prunk und bloße Herkunft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die historischen Wurzeln vieler Bewohner liegen in den Talschaften der eidgenössischen Waldstätten. Um den politischen Konflikten mit der habsburgischen Obrigkeit zu entgehen, verließen die Gründer, darunter der frühere Schutzvogt zu Geldern und spätere Stifter und Patron &#039;&#039;&#039;Rolf Stauffacher&#039;&#039;&#039;, ihre Heimat und verdingten sich in fremden Kriegsdiensten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie dienten in der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;, die unter anderem 1302 im Flandernkrieg eingesetzt wurde und in der Sporenschlacht als diszipliniertes Fußvolk gegen schwere Kavallerie kämpfte. Nach dem Verlust ihres Anführers übernahm &#039;&#039;&#039;Mattheus von Kurfeldt&#039;&#039;&#039; zeitweilig die Führung der Kompanie, bevor er in den Dienst des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher reiste mit den verbliebenen Veteranen und ihren Angehörigen weiter, bis sie Ottonien erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begründung der Freistätte ===&lt;br /&gt;
Auf Ottonien erhielt Rolf Stauffacher das verwaiste Lehen Weiherstein vom Herzog und wurde mit dessen Schutz und Verwaltung betraut. Er besiedelte das Land gemeinsam mit seinen Gefährten und ließ den Hauptort nach dem Vorbild befestigter Siedlungen seiner Heimat ausbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fräulein [[Luise-Frederike von Mayenburg]] in ihrer Rolle als Freiherrin und Gräfin, wie auch der Herr [[Lothar Heinrich von Holdstewik]] in seiner Rolle als Freiherr und Graf, bestätigten Geldern als landesherrlich privilegierte Freistätte mit einem besonderen Freibrief, einem Freistättenrecht und eigener Gerichtsbarkeit im Rahmen der Verleihung. Die Freistätte schützt Verfolgte vor eigenmächtiger Gewalt und ermöglicht ihre geordnete Vorführung vor das zuständige Gericht. Indessen wurde Geldern auch zunehmend zur Gerichtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mattheus von Kurfeldt im Jahre 1304 aus den Diensten des Deutschen Ordens geschieden war, schloss er sich seinem Vetter Rolf an. Die verbliebenen Veteranen der Kompanie bezogen fortlaufend Quartier in Geldern. Zur Sicherung und zur weltlichen Vertretung der Schutzmannschaft wurde Mattheus zum Hauptmann zu Geldern ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1304 ließ Rolf Stauffacher das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf. Auf Rolfs Bitte nahm der Herzog die Auflassung an, löste das Land aus dem bisherigen persönlichen Lehnsverband und übertrug es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital in Geldern. Eingeschlossen in die Stiftung, ist ebenso ein abgegrenztes Gut, welches Rolf mitsamt einem ewigen Wohnrecht dort erhielt. Dieses Gut gehört zwar zum Vermögen des Hospitals und unterliegt aber weder der Verwaltung des Priors noch derjenigen des Spitalmeisters, sondern ist dem Stifter allein überlassen. Der Erzbischof von Bremen bestätigte die geistliche Stiftung, ihre dem Dienst an Armen, Kranken und Schutzbedürftigen gewidmete Bestimmung sowie die Ordnung der dort lebenden Gemeinschaft. Das Stiftungsgut steht seither nicht mehr im persönlichen Eigentum Rolfs und darf nicht ohne Zustimmung der zuständigen weltlichen und geistlichen Obrigkeit veräußert, geteilt oder seinem Stiftungszweck entzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals. Mit dieser Stellung sind die Bewahrung des Stiftergedenkens und die im Stiftungsbrief festgelegten Ehren- und Mitwirkungsrechte verbunden; ein persönliches Eigentumsrecht oder eine freie Verfügungsgewalt über das Hospital und Land erwächst daraus nicht länger.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordnung des Hospitals ===&lt;br /&gt;
Die geistliche Gemeinschaft Gelderns wird von &#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; als erstem Prior geleitet. Dem Prior obliegen die geistliche Ordnung, der Gottesdienst, die Aufsicht über Brüder und Novizen sowie die Seelsorge innerhalb des Hospitals. Die Gemeinschaft lebt nach einer vom Erzbischof bestätigten Hausordnung, die sich an den überlieferten Regeln geistlicher Hospitalgemeinschaften orientiert. Neben Bruder Sigbert haben sich unter anderem die Novizen &#039;&#039;&#039;Bruder Johann, Schwester Laurentia&#039;&#039;&#039; und einige &#039;&#039;&#039;Laienbrüder&#039;&#039;&#039; der Gemeinschaft angeschlossen. Weitere Geistliche, Handwerker und Dienstleute aus der Heimat der Gelderner im Alpenraum sind dem Ruf des Hospitals gefolgt und wirken am Aufbau des Spitalgebäudes und am Ausbau der zugehörigen Ortschaft mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Leitung des Hauses, die Verwaltung seiner Güter und Vorräte sowie die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner sollen einem Spitalmeister übertragen werden. Bis zur ordentlichen Bestellung des ersten Spitalmeisters versieht Mattheus von Kurfeldt als weltlicher Bau- und Gutsverweser die laufenden Amtsgeschäfte. Ihm kommt dabei keine geistliche Leitungsgewalt über Prior, Brüder oder Novizen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutz und Gerichtsbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch regionale Konflikte mit Raubrittern und Rebellen aus Mährstein hält sich weiterhin die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; in Geldern auf. Sie ist nicht Teil des geistlichen Konvents, sondern bildet unter ihrem Hauptmann Mattheus von Kurfeldt die weltliche Schutzmannschaft der Siedlung und des Hospitals. Ihr Auftrag beschränkt sich auf die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Bewohner und die Verteidigung Gelderns gegen äußere Angriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das innere geistliche Leben richtet sich nach der erzbischöflich bestätigten Spitalordnung. In weltlichen Rechtssachen gilt das im Herzogtum Ottonien anerkannte Landrecht, insbesondere das Recht des Sachsenspiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospital ===&lt;br /&gt;
Das noch im Aufbau befindliche Hospital bildet den geistlichen und rechtlichen Mittelpunkt Gelderns. Es dient der Aufnahme von Armen, Kranken, Versehrten, erschöpften Reisenden und hilfsbedürftigen Einwohnern. Zum Hospital gehören neben dem eigentlichen Spitalgebäude eine Kapelle, Unterkünfte für die geistliche Gemeinschaft, Wirtschaftsgebäude sowie die zur Versorgung des Hauses bestimmten Äcker, Weiden und Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Siedlung befindet sich das Haus des Roten Sporns, das der gleichnamigen Kompanie als Sammelpunkt und Zeughaus dient. Das Gebäude erinnert an die militärische Geschichte der Gründer und bildet das organisatorische Zentrum der Veteranen und Kriegsknechte, welche den weltlichen Schutz Gelderns gewährleisten. Es gehört nicht zur Klausur der geistlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmiede Stauffachers ===&lt;br /&gt;
Die Hofschmiede bildet ein bedeutendes handwerkliches Zentrum Gelderns. Rolf arbeitet hier persönlich an der Fertigung von Werkzeugen, Alltagsgegenständen und Rüstgütern. Die Schmiede ist vornehmlich auf die Herstellung zweckmäßiger Güter ausgerichtet; Prunkwaffen werden hier nicht gefertigt. Sie ist zudem der Ursprungsort spezialisierter örtlicher Waffen, darunter der &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;Gelderner Galgenhammer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Umland von Geldern wird durch klare topografische Grenzen bestimmt. Im Osten erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete, während der Norden und Westen von hohen Gebirgsmassiven geprägt sind. Diese verfügen über ausgeprägte Vorkommen von Eisen und Kohle, welche die Grundlage des Gelderner Bergbaus und Schmiedehandwerks bilden. Weiter im Osten, nahe der Wälder, wird ebenso Salz aus dem Boden gewonnen. Die zum Hospital gehörenden Äcker, Weiden, Wälder und Bergrechte dienen in erster Linie dem Unterhalt der Stiftung. Ihre Erträge werden zur Versorgung der Bewohner, Armen, Kranken und Bediensteten sowie zur Erhaltung der Gebäude verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditionen und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Kultur Gelderns ist pragmatisch und durch die Herkunft vieler Bewohner aus den Waldstätten  und dem Alpenraum geprägt. Persönliche Bewährung, handwerkliche Fähigkeit, Verlässlichkeit und Dienst an der Gemeinschaft genießen hohes Ansehen. Höfische Repräsentation und prunkvolle Lebensführung sind wenig ausgeprägt, ohne dass dadurch die im Landrecht und in der geistlichen Ordnung anerkannten Standes- und Amtsunterschiede aufgehoben wären. Die Bevölkerung besteht vornehmlich aus Handwerkern, Bergleuten, Jägern, Veteranen und den Dienstleuten des Hospitals. Sie erschließen die Erz- und Kohlevorkommen der umliegenden Berge bergbaulich und gewerblich. Ein festgelegter Teil der daraus gewonnenen Einkünfte dient dem Unterhalt des Hospitals und der Versorgung seiner Schutzbefohlenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistlichen Brüder und Novizen leben getrennt von der weltlichen Schutzmannschaft. Während der Prior über das geistliche Leben wacht, führt der Spitalmeister nach seiner Einsetzung die Wirtschafts- und Versorgungsangelegenheiten des Hospitals. Der Hauptmann besitzt ausschließlich Befehlsgewalt über die weltliche Schutzmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Geldern hat sich in der Region der Waid als bedeutender Standort für Bergbau und zweckmäßige Schmiedekunst etabliert. Zugleich bildet das Hospital einen Zufluchts- und Versorgungsort für Arme, Kranke, Versehrte und Reisende. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen geistlicher Stiftung und weltlichem Schutz wird durch den vorangegangenen Freibrief und den darauf aufbauenden Stiftungsbrief geregelt. Dieser bestimmt die Grenzen des Stiftungsguts, die Rechte des Patrons, die Befugnisse des Priors und des Spitalmeisters, den Umfang der Gelderner Gerichtsbarkeit sowie die Pflichten der Kompanie vom Roten Sporn. Auch wurde Geldern durch seinen Status zunehmend als freie Gerichtsstätte genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Reinhold&amp;diff=13760</id>
		<title>Bruder Reinhold</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Reinhold&amp;diff=13760"/>
		<updated>2026-09-26T21:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Weiterleitungsziel von Reinhold Feldstein nach Reinhold Feldtstein geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Reinhold Feldtstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Reinhold&amp;diff=13759</id>
		<title>Bruder Reinhold</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Bruder_Reinhold&amp;diff=13759"/>
		<updated>2026-09-26T21:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Erzkanzler verschob die Seite Bruder Reinhold nach Reinhold Feldstein&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Reinhold Feldstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13756</id>
		<title>Reinhold Feldtstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Reinhold_Feldtstein&amp;diff=13756"/>
		<updated>2026-09-26T21:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Charakter|geburt=ca. 1275|gefolge=16x16px &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|status=Lebendig|name=Reinhold Feldtstein|titel=Schöffenbarfreier|stand=Gemein|spieler-aktiv-seit=24.09.2025|spielername=CityWok1966|typ=Spieler}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Feldtstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein schwyzer Veteran der &amp;#039;&amp;#039;Kompanie vom Roten Sporn&amp;#039;&amp;#039; und ein enger Weggefährte des Hauptmanns Mattheus von Kurfeldt. Gegenwärtig dient er der Hospitalstiftung zu Geldern al…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Charakter|geburt=ca. 1275|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;|status=Lebendig|name=Reinhold Feldtstein|titel=Schöffenbarfreier|stand=Gemein|spieler-aktiv-seit=24.09.2025|spielername=CityWok1966|typ=Spieler}}&#039;&#039;&#039;Reinhold Feldtstein&#039;&#039;&#039; ist ein schwyzer Veteran der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; und ein enger Weggefährte des Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]]. Gegenwärtig dient er der Hospitalstiftung zu [[Geldern]] als Konverse (Laienbruder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Reinhold ist ein Mann mittleren Alters, dessen Statur von einem entbehrungsreichen Leben im Feld zeugt. Je nach anfallender Aufgabe trägt er entweder die schlichte Kutte der Gelderner Konversen oder zweckmäßige, robuste Lederkleidung für die Jagd und das Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Auftreten ist er pragmatisch, sparsam und zumal etwas zurückhaltend. Seine Spezialität ist der Fernkampf. Er ist ein herausragender Schütze, der gleichermaßen präzise mit Armbrust und Bogen umzugehen weiß, sowie ein begabter Bogner und Jäger. Zwar ist er auch im direkten Nahkampf mit dem Schwert ausgebildet, doch sein eigentliches Element bleibt die Distanz. Ferner besitzt er ein nützliches Verständnis für die Kräuterkunde und ist ein belesener Mann mit ungewöhnlich passablem Latein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reinhold stammt aus einer freien Familie der Talschaft Schwyz. Dort lernte er in jungen Jahren Mattheus von Kurfeldt kennen, mit dem ihn seither eine beständige Freundschaft verbindet. Er schloss sich der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; an und zog mit dieser in die flandrischen Kriege. Innerhalb der Söldnereinheit (der heutigen &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;) agierte er primär als Fernkämpfer. Zugleich sicherte er durch seine Fähigkeiten in der Jagd, der Fischerei und dem Bogenbau maßgeblich die Versorgung und den Nachschub der Truppe auf Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Kämpfe und der Ankunft der Veteranen in Ottonien folgte er seinen Weggefährten auf das Lehen Weiherstein. Mit der Umwandlung der Siedlung Geldern in eine geistliche Hospitalstiftung im Sommer 1304 wählte Reinhold einen besonderen Weg, anstatt ausschließlich in den Reihen der weltlichen Schutzmannschaft zu dienen, gliederte er sich als Konverse in den Hospitalbetrieb ein. In dieser Funktion als Laienbruder nutzt er seine Kenntnisse, um Kranke und Versehrte zu versorgen, und unterstützt die alltägliche Organisation der Freistätte. Es steht für ihn jedoch fest, dass er sich nicht auf ewig an den geistlichen Stand binden, sondern nach seinem temporären Dienst wieder aus der Gemeinschaft austreten wird.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13755</id>
		<title>Sigbert aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Sigbert_aus_Geldern&amp;diff=13755"/>
		<updated>2026-09-26T21:42:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1255&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Sigbert&lt;br /&gt;
|titel=Prior&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=Helthur&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Sigbert&#039;&#039;&#039; ist der amtierende Prior der Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Er widmet sich neben seinen geistlichen Aufgaben vornehmlich der Feinschmiedekunst und war der &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; bereits in der Schwyz als Hersteller von Spezialanfertigungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen &amp;amp; Wesen ==&lt;br /&gt;
Sigbert ist ein Mann gesetzten Alters, der in der ordentlichen Tracht seines klerikalen Amtes auftritt. Er verfügt über eine theologische Bildung, spricht unter anderem Latein und besitzt ausgeprägte Kenntnisse im Klerikalen sowie der Schriftkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Wesen ist Sigbert pragmatisch und formell. Neben der administrativen Seelsorge gilt sein primäres Interesse der anspruchsvollen Metallverarbeitung und damit auch dem Kunsthandwerk. Als hoher Kleriker nutzt er die materiellen und organisatorischen Ressourcen seiner Position gezielt, um sich innerhalb der Stiftung eine eigene Werkstatt einzurichten und zu unterhalten. Die Fertigung von sakralem Zierrat, Kelchen und feinem Gerät nimmt einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Anspruch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sigbert schlug bereits in jungen Jahren die klerikale Laufbahn ein. Im Rahmen seines klösterlichen Lebens fand er Zugang zum Handwerk und spezialisierte sich früh auf die Feinschmiedekunst. Dies entsprach der zeitgenössischen Auffassung, nach der subtile und komplexe handwerkliche Arbeiten bevorzugt von einem Kleriker mit Schulbildung verrichtet werden sollten, während ungelehrte Arbeitskräfte die rein körperlichen und groben Aufgaben übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Arbeitsteilung folgend, kooperierte Sigbert bereits in der Schwyz mit dem damaligen Waffenschmied [[Rolf Stauffacher]]. Während Rolf die groben Rüstgüter und regulären Waffen für die Söldner fertigte, stellte Sigbert als Kleriker besondere Instrumente, feines Gerät und Spezialanfertigungen für die Männer der damaligen &#039;&#039;Roten Kompanie&#039;&#039; her. Er stand selbst nie als Kämpfer im Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Hospitals in Geldern und der Ankunft der Weggefährten in Ottonien brachte Sigbert seine verbliebenen Mittel in die Stiftung ein. Aufgrund seiner klerikalen Erfahrung und Bildung wurde er mit der Leitung des geistlichen Lebens betraut und zum Prior berufen. In dieser Funktion obliegen ihm die theologische Unterweisung der Novizen sowie das Lesen der Messen für die Bewohner des Hospitals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich bietet ihm das Amt des Priors den nötigen Freiraum und die administrativen Mittel, um seine handwerklichen Interessen zu verfolgen. Er nutzt die Kapazitäten Gelderns, um ungestört anspruchsvolle Feinschmiedearbeiten und sakrale Kunst herzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Johann_aus_Geldern&amp;diff=13754</id>
		<title>Johann aus Geldern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Johann_aus_Geldern&amp;diff=13754"/>
		<updated>2026-09-26T21:34:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Charaktere]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Charakter&lt;br /&gt;
|geburt=ca. 1284&lt;br /&gt;
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] &#039;&#039;&#039;Geldern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|status=Lebendig&lt;br /&gt;
|name=Bruder Johann&lt;br /&gt;
|titel=Novize&lt;br /&gt;
|stand=Klerus&lt;br /&gt;
|spieler-aktiv-seit=&lt;br /&gt;
|spielername=SchlitziJo&lt;br /&gt;
|typ=Spieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bruder Johann&#039;&#039;&#039; ist ein aus der Steiermark stammender Novize in der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]]. Innerhalb der Gemeinschaft obliegt ihm die verantwortungsvolle Aufsicht über die Feldwirtschaft und die Viehzucht der Stiftungslande. Sein Interesse ist gewissermaßen ein Bindeglied zwischen theologischer Bildung und den Vorgängen der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen &amp;amp; Wesen==&lt;br /&gt;
Johann ist ein junger, kräftiger Mann mit wachem Blick, dem man ansieht, dass er körperliche Arbeit auf dem Feld nicht scheut, auch wenn er heute vornehmlich mit deren Aufsicht betraut ist. Er trägt die einfache Novizenkutte des Hospitals. Auffällig an ihm ist auch seine steirische Ausdrucksweise, welche ihn mancherorts etwas schwer verständlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wesen her ist Johann überaus besonnen, gebildet und von frommem Ernst geprägt. Er ist kein schlichter Laienbruder, sondern zeichnet sich durch einen scharfen Intellekt aus. Die Stunden abseits der Aufsicht über die Ländereien verbringt er zumeist im stillen Studium der Schriften und in theologischen Diskursen mit den anderen Geistlichen und Gelehrten. Er gilt als ein Mann, der seine geistliche Berufung sehr ernst nimmt und sich mit großer Hingabe auf seinen weiteren Weg innerhalb der Kirche vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann wuchs im klösterlichen Umfeld nahe Graz auf, wo er im Stift Rein nicht nur praktische Einblicke in die Verwaltung und Organisation ausgedehnter klösterlicher Ländereien erhielt, sondern auch eine profunde schulische und theologische Grundausbildung genoss. Auf einer Reise nach Oberitalien, die er zur Erweiterung seines Horizonts antrat, begegnete er zufällig dem Rechtsgelehrten [[Mattheus von Kurfeldt]]. Später berichtete Mattheus ihm, von den Vorgängen im Herzogtum Ottonien und den Vorhaben Rolfs, dort ein Hospital zu stiften, worauf sich Johann diesem anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des Spitals in Geldern im Sommer 1304 trat Johann als Novize in den Konvent ein. Unter der geistlichen Führung von [[Bruder Reinhold]] vertieft er dort seine Ausbildung, um der Gemeinschaft künftig in noch umfassenderer Rolle dienen zu können. Zugleich hat man ihm die Aufsicht über die Äcker und Viehbestände des Hospitals übertragen. Zwar packt er bei der Ernte oder der Tierpflege gelegentlich auch selbst mit an, seine Hauptaufgabe liegt jedoch in der Verwaltung der Erträge, um die Versorgung der Armen, Kranken und Pfründner des Hauses dauerhaft sicherzustellen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13739</id>
		<title>Kompanie vom Roten Sporn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://wiki.ottonien.com/index.php?title=Kompanie_vom_Roten_Sporn&amp;diff=13739"/>
		<updated>2026-09-20T17:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erzkanzler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039;&#039; (vor 1302 bekannt als &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039;) ist eine in den späten 1290er Jahren gegründete, kampferprobte Söldnereinheit, deren Ursprünge in den eidgenössischen Waldstätten liegen. Ursprünglich in Flandern und Oberitalien operierend, fungiert sie heute als aktive, weltliche Schutzmannschaft der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] auf der Insel Ottonien. Die Truppe steht unter dem Befehl ihres Hauptmanns [[Mattheus von Kurfeldt]] und hat dem Stifter [[Rolf Stauffacher]] die Treue geschworen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge als Rote Kompanie ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Kompanie liegen in den Talschaften der Schwyz. Angetrieben von Armut und dem zunehmenden Druck der habsburgischen Obrigkeit, verließen viele junge Männer, einfache Hangbauern und Handwerker ihre Heimat, um sich als Reisläufer (Söldner) zu verdingen. Sie schlossen sich zu einem festen Banner zusammen, das zunächst schlicht unter dem Namen &#039;&#039;Rote Kompanie&#039;&#039; bekannt war. Zu den frühen Mitgliedern und Ausbildern zählten unter anderem [[Rolf Stauffacher]] und sein Bruder [[Olf Stauffacher]], der die Logistik und das Quartiermeisteramt übernahm, sowie der Rüstschmied Sigbert (heute [[Bruder Sigbert]]).&lt;br /&gt;
[[File:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|thumb|120px|left|Wappen Kurfeldts und der &amp;quot;Kompanie vom Roten Sporn&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Flandernkrieg und die Sporenschlacht (1302) ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1302 zog die Rote Kompanie nach einigen vorherigen Einsätzen auch in den Flandernkrieg. Auf den flandrischen Feldern trafen sie auf das gewaltige, schwer gepanzerte Ritterheer des französischen Königs. Ausgerüstet mit einer neuen, von Rolf Stauffacher entwickelten Stangenwaffe, dem heute als solchen bekannten &#039;&#039;&#039;Gelderner Krähenschnabel&#039;&#039;&#039;, stand das Fußvolk der Kompanie den Reitern gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem blutigen Gemetzel, das als die &amp;quot;Sporenschlacht&amp;quot; in die Geschichte eingehen sollte, vernichteten die einfachen Fußsoldaten die elitäre französische Reiterei fast vollständig. Der bisherige Hauptmann der Kompanie fiel jedoch im Kampf. Inmitten des Leichenfeldes, auf dem die goldenen Sporen der erschlagenen Ritter gesammelt wurden, wählten die Überlebenden den jungen Rechtsgelehrten und Kämpfer [[Mattheus von Kurfeldt]] zu ihrem neuen Hauptmann. Ihm zur Seite stellte sich [[Lambert de Sartenieu]], ein enteigneter Edelmann, der sich der Truppe im Kampf gegen den französischen König angeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren dieses historischen Sieges über den Hochmut des Adels benannte sich die Einheit in die &#039;&#039;Kompanie vom Roten Sporn&#039;&#039; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsjahre und Reise nach Ottonien ===&lt;br /&gt;
Bedingt durch schwere Verluste und eine Verwundung des neuen Hauptmanns Mattheus trat dieser zeitweise als Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, wodurch die Kompanie vorübergehend führerlos war. Die verbliebenen Veteranen, darunter [[Alric Le Roux]] und Lambert de Sartenieu, blieben jedoch über ihre Herkunft und Loyalitäten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Stauffacher führte den harten Kern der Veteranen und ihre Familien schließlich auf Schiffen gen Ottonien, um fernab der alten Konflikte eine neue Heimat zu finden. Auf dem verwaisten Lehen Weiherstein begründeten sie die Freistätte Geldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzmannschaft von Geldern (1304–heute) ===&lt;br /&gt;
Als Mattheus von Kurfeldt im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Ordens entlassen wurde, stieß er zu seinen alten Weggefährten in Geldern. Er übernahm formell wieder den Rang des Hauptmanns der Kompanie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Umwandlung Gelderns in ein geistliches Hospital im Sommer 1304 erhielt die Kompanie vom Roten Sporn einen neuen, fest definierten Auftrag, Sie bildet seither die weltliche Schutzmannschaft der Stiftung. Streng getrennt vom geistlichen Konvent des Priors, sorgen die Söldner für die Wahrung des Landfriedens, den Schutz der Kranken und Pfründner sowie die militärische Abschreckung gegen Raubritter und Mährsteiner Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Taktik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Führung obliegt dem &#039;&#039;&#039;Hauptmann&#039;&#039;&#039; (Mattheus von Kurfeldt). Dessen direkter Stellvertreter ist [[Lambert de Sartenieu]], der heute vornehmlich den Drill und die Ausbildung der Truppe leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus des Roten Sporns ===&lt;br /&gt;
Der militärische und organisatorische Mittelpunkt der Kompanie ist das &#039;&#039;Haus des Roten Sporns&#039;&#039; im Westen der Siedlung Geldern. Es dient als Garnison, Zeughaus und Versammlungsort für die Veteranen. Das Gebäude gehört rechtlich zum Stiftungsgut, unterliegt aber nicht der klösterlichen Klausur der Ordensbrüder. Hier lagern die Waffen, Rüstungen und Vorräte der Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mattheus von Kurfeldt]]:&#039;&#039;&#039; Amtierender Hauptmann der Kompanie.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lambert de Sartenieu]]:&#039;&#039;&#039; Stellvertreter des Hauptmanns und Ausbilder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Alric Le Roux]]:&#039;&#039;&#039; Flandrischer Veteran der Sporenschlacht, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Rolf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Kämpfer und Schmied, heutiger Patron der Stiftung zu Geldern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Olf Stauffacher]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Quartiermeister und Logistiker der Kompanie, derzeit abwesend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Bruder Sigbert]]:&#039;&#039;&#039; Ehemaliger Rüstschmied der Kompanie, heute Novize im Hospital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter Edelherren der Insel Ottonien genießt die Kompanie teils einen etwas speziellen Ruf, da die Truppe dafür berüchtigt ist, adlige Gefangene im Feld nicht wegen eines Lösegeldes zu schonen, wenn diese als Landfriedensbrecher gelten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Erzkanzler</name></author>
	</entry>
</feed>