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	<title>Die Sage vom Hoghüter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-05T19:56:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Ottonien Wiki</subtitle>
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		<title>Zacarias: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Sage lautet wie folgt:  &#039;&#039;Im Dorfe Quelltal, da nicht ferne der Fluss Hog sein sanftes Bett durch Tal und Au windet, erzählt man sich mit ehrfürchtigem Munde die alte Sage vom Hoghüter, wie ihn die Leute nennen, die Gottesfurcht im Herzen tragen. Eine uralte Kreatur sei es, ein Wächter des Wassers, der seit der Tage der ersten Menschen über den Hog wachet. Jene, die mit lauterm Sinn und redlichem Gemüt zu ihm treten, werden von ihm mild bedacht,…“</title>
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		<updated>2026-04-05T10:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Die Sage lautet wie folgt:  &amp;#039;&amp;#039;Im Dorfe Quelltal, da nicht ferne der Fluss Hog sein sanftes Bett durch Tal und Au windet, erzählt man sich mit ehrfürchtigem Munde die alte Sage vom Hoghüter, wie ihn die Leute nennen, die Gottesfurcht im Herzen tragen. Eine uralte Kreatur sei es, ein Wächter des Wassers, der seit der Tage der ersten Menschen über den Hog wachet. Jene, die mit lauterm Sinn und redlichem Gemüt zu ihm treten, werden von ihm mild bedacht,…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Sage lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im Dorfe Quelltal, da nicht ferne der Fluss Hog sein sanftes Bett durch Tal und Au windet, erzählt man sich mit ehrfürchtigem Munde die alte Sage vom Hoghüter, wie ihn die Leute nennen, die Gottesfurcht im Herzen tragen. Eine uralte Kreatur sei es, ein Wächter des Wassers, der seit der Tage der ersten Menschen über den Hog wachet. Jene, die mit lauterm Sinn und redlichem Gemüt zu ihm treten, werden von ihm mild bedacht, doch wer in Gier, Zorn oder Spott daherkommt, den reißet der Fluss zu sich hinab, auf daß er der Strafe nicht entgehe.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es war zu einer Zeit im warmen Sommer, da ein fahrender Händler die Lande durchzog und auch in Quelltal Einkehr hielt. Vom Volke erfuhr er vom Hoghüter und seinem geheimen Walten. Doch der Händler, stolz und voll Hoffart, verlachte die Sage. Er prahlte, kein Flussgeist, kein Dämon, kein Gott vermöge ihm zu trotzen, denn nimmer sei ihm verwehrt worden, was er verlangte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;So zog er denn zum Hog, forderte mit hochmütigem Ton einen Gulden aus des Hüters Hand, auf daß er sich beweise. Dann setzte er sich ans Ufer, schlug seinen Krug mit edlem Weine auf und harrte, trinkend und lachend, auf das Wunder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Doch als am Morgen die Leute aus Quelltal kamen, war der Platz leer. Kein Laut, kein Tritt verriet des Händlers Pfad. Nur ein leerer Krug lag am Uferrand – der Boden war aufgerissen, vom Wasser untergraben. Da wusste man: Der Hoghüter hatte gerichtet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Seit jenen Tagen heißt es, dass der Hoghüter Güte und Demut mit mildem Segen lohne, doch die Gier und den Stolz mit stillem Zorn heimhole. Und also legen die frommen Leute von Quelltal zu Sommerbeginn einen Kranz aus Ringelblumen an das Ufer, auf daß das Jahr fruchtbar werde und die Netze sich mit Fisch füllen mögen. Und man raunt, dass der Hüter des Hog gar einem reinen Herzen einen Wunsch zu schenken vermag – wenn das Wasser selbst das Wort spricht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zacarias</name></author>
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