Rigersbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Abtei '''Rigersbach''' ist eines der wenigen Zisterzienserklöster auf der Insel Ottonien und liegt im Norden der Westähr. Umringt von Bergen liegt das entstehende Kloster in malerischer Landschaft an einem See. Als Tochterkloster der Abtei Waldsassen aus der prestigeträchtigen Filiation der Primarabtei Morimond bildet sie ein Zentrum des Glaubens, der Bildung und der Ordnung in der umliegenden Region. Das Kloster steht unter dem Schutz seines Lehnsherren dem Kirchvogt Friedrich von Kalkbruch.
Die '''Abtei Rigersbach''' ist eines der wenigen Zisterzienserklöster auf der Insel Ottonien und liegt im Norden der Westähr. Umringt von Bergen liegt das entstehende Kloster in malerischer Landschaft an einem See. Als Tochterkloster der Abtei Waldsassen aus der prestigeträchtigen Filiation der Primarabtei Morimond bildet sie ein Zentrum des Glaubens, der Bildung und der Ordnung in der umliegenden Region. Das Kloster steht unter dem Schutz seines Lehnsherren dem Kirchvogt Friedrich von Kalkbruch.
== Geschichte ==
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== Geschichte ==
=== Gründung ===
=== Gründung ===
Die '''Abtei Rigersbach''' entstand im Jahre 1303 im Zuge der vom Herzog veranlassten Besiedlung der Insel Ottonien. Eine Gruppe entschlossener Mönche ließ sich am gleichnamigen Rigersbach nieder, um den Grundstein für ein neues geistliches Zentrum zu legen.
Die '''Abtei Rigersbach''' entstand im Jahre 1303 im Zuge der vom Herzog veranlassten Besiedlung der Insel Ottonien. Eine Gruppe entschlossener Mönche ließ sich am gleichnamigen Rigersbach nieder, um den Grundstein für ein neues geistliches Zentrum zu legen.
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Die Abtei unterhält außerdem eine Klosterschule, in der die Künste des Lesens, Schreibens und der Buchbinderei unterrichtet werden.
Die Abtei unterhält außerdem eine Klosterschule, in der die Künste des Lesens, Schreibens und der Buchbinderei unterrichtet werden.
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Datei:Rigersbach Ansicht vom See.png|Kloster Rigersbach Ansicht vom See
Datei:Rigersbach Vogelperspektive.png|Kloster Rigersbach aus der Vogelperspektive
Datei:Rigersbach Klosterschule.png|Klosterschule zu Rigersbach
Datei:Rigersbach Chor.png|Kirchenchor Rigersbach
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=== Der Rigersbach ===  
=== Der Rigersbach ===  

Aktuelle Version vom 13. Mai 2026, 07:23 Uhr


Rigersbach
Abtei
Gründung: 1303
Domäne: Geistlich
Motto: -
Lehnsherr
Vogtei Kalkbruch
Vasallen
Keine
Bekannte Mitglieder
Abt Cyrillus
Prior Zacharas
Pater Wolflin
Gelandet
Rigersbach (Lehen 55)
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Die Abtei Rigersbach ist eines der wenigen Zisterzienserklöster auf der Insel Ottonien und liegt im Norden der Westähr. Umringt von Bergen liegt das entstehende Kloster in malerischer Landschaft an einem See. Als Tochterkloster der Abtei Waldsassen aus der prestigeträchtigen Filiation der Primarabtei Morimond bildet sie ein Zentrum des Glaubens, der Bildung und der Ordnung in der umliegenden Region. Das Kloster steht unter dem Schutz seines Lehnsherren dem Kirchvogt Friedrich von Kalkbruch.

Geschichte

Baustelle Rigersbacher Kreuzgang

Gründung

Die Abtei Rigersbach entstand im Jahre 1303 im Zuge der vom Herzog veranlassten Besiedlung der Insel Ottonien. Eine Gruppe entschlossener Mönche ließ sich am gleichnamigen Rigersbach nieder, um den Grundstein für ein neues geistliches Zentrum zu legen.

Der erste Abt, Cyrillus (einst in Osek tätig), war ein Mann von großem Geist und ungestilltem Ehrgeiz. Er hatte die Ambition, innerhalb der Hierarchie der Waldsassener Filiation aufzusteigen, doch sein Streben nach einer höheren Abtsposition scheiterte am Einfluss von Heinrich Heidenreich aus Sedletz, dem Abt einer anderen Filiation von Waldsassen. Infolge dieser politischen Verflechtungen wurde Cyrillus nach Ottonien gesendet, um dort ein weiteres Tochterkloster zu gründen.

Cyrillus machte sich jedoch nicht allein auf den Weg. Einer seiner engsten Vertrauten, Zacharas aus Walderbach, begleitete ihn nach Ottonien und übernahm dort als Prior die tägliche Leitung und Stellvertretung des Klosters. Beide hatten sich in Waldsassen kennengelernt und verstanden sich prächtig, deshalb folgte Zacharas seinem Freund freiwillig ins Exil auf die Insel.

Pater Wolflin aus Canterbury stieß wenig später hinzu und wirkt seitdem als Priester der Gemeinschaft. TBD

Das Bündnis mit dem Hause Kalkbruch

Ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Aufstieg Rigersbachs war die Unterstützung durch den Adel. Maßgeblich finanziert wurde die Stiftung durch die großzügigen Zuwendungen des Herrn Friedrich von Kalkbruch.

Entgegen der üblichen Lehenshierarchien pflegt Rigersbach jedoch ein besonderes Verhältnis zu seinem Gönner: Die Beziehung zwischen dem Kloster und dem Hause Kalkbruch ist nicht von Unterwürfigkeit, sondern von gegenseitigem Einvernehmen geprägt. Beide Seiten haben das Bündnis ratifiziert, Rigersbach fungiert als das geschätzte Hauskloster der Familie Kalkbruch, während dieser im Gegenzug in seiner Funktion als Kirchvogt die weltlichen Interessen des Klosters wahrt.

Die Aufnahme der Birkenauer Brüder

Ein bedeutendes Kapitel in der jüngeren Geschichte der Abtei ist die Integration der Mönche aus dem nun geschlossenen Hospital von Birkenau. Nachdem die Gemeinschaft in Birkenau aufgrund schwindender Mitgliederzahlen nicht mehr aufrechterhalten werden konnte, suchte der Abt Johann nach einer neuen Heimat für seine verbliebene Gemeinschaft.

Unter seiner Führung fanden die Brüder Zuflucht in der Abtei Rigersbach. Da es gemäß den klösterlichen Regeln jedoch nur einen Abt pro Abtei geben darf, übergab Johann seine Gefolgsschaft in die Obhut von Abt Cyrillus und kehrte selbst ans Festland zurück, um dort als Abt eines anderen Zisterzienserklosters zu wirken. Die Gemeinschaft aus Birkenau blieb und bereichert das Kloster seither mit ihrem Wissen und ihrer Arbeit.

Sehenswürdigkeiten

Die Klosteranlage

Das Herzstück der Abtei ist die nach den strengen Regeln der Zisterzienser errichtete Klosteranlage. Die Anlage umfasst die Klosterkirche mit Chor und Langhaus, den Kreuzgang, das Dormitorium mit Aufenthaltsräumen und Kapitelsaal, sowie die dem Kloster zugehörigen Wirtschaftsgebäude.

Auch ein eigener Bauernhof gehört zu den Grundbesitzungen der Abtei und versorgt die Bruderschaft mit dem Nötigsten aus eigenem Anbau.

Die Abtei unterhält außerdem eine Klosterschule, in der die Künste des Lesens, Schreibens und der Buchbinderei unterrichtet werden.

Der Rigersbach

Der gleichnamige Rigersbach fließt im Westen der Abtei in die Riehme. Er ist nicht nur eine lebensnotwendige Wasserquelle für die täglichen Arbeiten und die Landwirtschaft, sondern dient auch als natürliche Grenze und Orientierungspunkt für Reisende, die das Kloster ansteuern.

Die Kapelle des heiligen Thomas

In der Wallfahrtskirche östlich der Abtei Rigersbach ruht eine kostbare Reliquie des Heiligen Thomas Becket, dem im Jahre 1170 ermordeten Erzbischof von Canterbury. Pater Wolflin, selbst aus Canterbury stammend, brachte die Reliquie persönlich nach Rigersbach.

Die Kapelle ist ein Ort der Stille und Besinnung, ganz dem Schutzpatron Thomas geweiht. Besucher und Gläubige strömen gelegentlich hierher, um die Reliquie zu Ehren und um Fürsprache bei dem Märtyrerheiligen zu erbitten.