Priol: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Wahl des Ortes war dabei nicht allein durch fruchtbaren oder trockenen Boden bestimmt. Priol liegt auf einer trockenen Ebene, welche von Sumpfflächen umgeben ist. Diese Lage bot dem jungen Dorf einen gewissen natürlichen Schutz und machte den Zugang zum Ort leichter kontrollierbar. | Die Wahl des Ortes war dabei nicht allein durch fruchtbaren oder trockenen Boden bestimmt. Priol liegt auf einer trockenen Ebene, welche von Sumpfflächen umgeben ist. Diese Lage bot dem jungen Dorf einen gewissen natürlichen Schutz und machte den Zugang zum Ort leichter kontrollierbar. | ||
===Die Lage zwischen fremden Ansprüchen=== | |||
Noch bevor die ersten Häuser lange bestanden, geriet Priol in den Blick umliegender Herrschaften. Die Dörfer und Herrschaften '''Hanstein''', '''Nijdamshove''' und '''Geldern''' zeigten Interesse daran, Priol an sich zu binden oder unter ihren Einfluss zu bringen. | |||
Für den damaligen Lehnsmann Aventus entstand daraus wachsender Druck, eine Entscheidung über die künftige Schutz- und Lehnsordnung des Dorfes zu treffen. In dieser unsicheren Lage wandte sich Priol schließlich Bühlstett zu. | |||
Ausschlaggebend war hierbei nicht allein der äußere Druck, sondern auch die Güte und Verlässlichkeit des Herrn Herbert von Bühlstett. Priol begab sich freiwillig unter den Schutz Bühlstetts und wurde dadurch in die Herrschaft Bühlstetts aufgenommen. | |||
Mit der Aufnahme Priols wuchs Bühlstett über die Stellung eines einzelnen Ortes hinaus. Aus dem Schutzverhältnis zwischen Bühlstett und Priol entwickelte sich eine übergeordnete Ordnung, welche fortan als '''Vogtei Bühlstett''' hervortrat. Priol nahm damit eine besondere Stellung in der frühen Geschichte Bühlstetts ein, da seine Bindung an Herbert den Grundstein für die spätere vogteiliche Ordnung legte. | |||
Durch die Unterstützung Bühlstetts konnte das junge Dorf weiter wachsen und aufblühen. Die neue Bindung gab den Bewohnern Priols Schutz, Orientierung und einen festen Platz innerhalb der politischen Ordnung der [[Lore#Waid|Waid]]. | |||
Version vom 1. Juni 2026, 13:20 Uhr
| Priol | |
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Das Gefolgewappen | |
| Dorf | |
| Gründung: | Januar 1304 |
| Domäne: | Weltlich |
| Motto: | Unbekannt |
| Lehnsherr | |
| Vasallen | |
| Keine | |
| Bekannte Mitglieder | |
| Hardwig (Lehnsmann) Aventus | Ehemaliger Lehnsmann |
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| Gelandet | |
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Priol ist ein Dorf im Lehen Wörtheim in der Region der Waid. Der Ort liegt südlich von Pfuhldorf auf einer trockenen, nutzbaren Ebene, welche von ausgedehnten Sumpfflächen umgeben ist. Priol untersteht der weltlichen Ordnung der Vogtei Bühlstetts. Gegründet auf festem Grund inmitten sumpfiger Umgebung besitzt Priol eine natürlich geschützte Stellung innerhalb des Lehens Wörtheim. So entwickelte sich es rasch zu einer kleinen bäuerlichen Siedlung mit Höfen, Feldern und einem Festplatz.
Geschichte
Gründung durch Aventus
Priol wurde im Januar des Jahres 1304 durch Aventus gegründet. Der Ort entstand südlich von Pfuhldorf in einer von Feuchtland und Sumpf geprägten Landschaft der Waid.
Bereits in der frühen Aufbauzeit fanden sich mehrere tüchtige Bauern ein, welche beim Errichten der ersten Häuser, bei der Bestellung der Felder und bei der Sicherung des Ortes halfen. Aus anfänglich wenigen Höfen entwickelte sich so rasch ein kleines Dorf, dessen Bewohner vor allem von Landwirtschaft, Handwerk und der Nutzung der umliegenden Landschaft lebten.
Die Wahl des Ortes war dabei nicht allein durch fruchtbaren oder trockenen Boden bestimmt. Priol liegt auf einer trockenen Ebene, welche von Sumpfflächen umgeben ist. Diese Lage bot dem jungen Dorf einen gewissen natürlichen Schutz und machte den Zugang zum Ort leichter kontrollierbar.
Die Lage zwischen fremden Ansprüchen
Noch bevor die ersten Häuser lange bestanden, geriet Priol in den Blick umliegender Herrschaften. Die Dörfer und Herrschaften Hanstein, Nijdamshove und Geldern zeigten Interesse daran, Priol an sich zu binden oder unter ihren Einfluss zu bringen.
Für den damaligen Lehnsmann Aventus entstand daraus wachsender Druck, eine Entscheidung über die künftige Schutz- und Lehnsordnung des Dorfes zu treffen. In dieser unsicheren Lage wandte sich Priol schließlich Bühlstett zu.
Ausschlaggebend war hierbei nicht allein der äußere Druck, sondern auch die Güte und Verlässlichkeit des Herrn Herbert von Bühlstett. Priol begab sich freiwillig unter den Schutz Bühlstetts und wurde dadurch in die Herrschaft Bühlstetts aufgenommen.
Mit der Aufnahme Priols wuchs Bühlstett über die Stellung eines einzelnen Ortes hinaus. Aus dem Schutzverhältnis zwischen Bühlstett und Priol entwickelte sich eine übergeordnete Ordnung, welche fortan als Vogtei Bühlstett hervortrat. Priol nahm damit eine besondere Stellung in der frühen Geschichte Bühlstetts ein, da seine Bindung an Herbert den Grundstein für die spätere vogteiliche Ordnung legte.
Durch die Unterstützung Bühlstetts konnte das junge Dorf weiter wachsen und aufblühen. Die neue Bindung gab den Bewohnern Priols Schutz, Orientierung und einen festen Platz innerhalb der politischen Ordnung der Waid.

