Neeihaven
| Neeihaven | |
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Das Gefolgewappen | |
| Vogtei | |
| Gründung: | 14. November 1303 |
| Domäne: | Weltlich |
| Motto: | Ere ind geloven |
| Lehnsherr | |
| Vasallen | |
| Bekannte Mitglieder | |
| Lothar z Liubici (Kirchvogt) Johann Wyngersberch Herald Achtern (Havenmeester) |
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| Gelandet | |
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| Merdorf (Lehen 6) Auf der Karte ansehen |
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Neeihaven ist eine hanseatisch geprägte Vogtei in der Südküste der Region der Hold. Es entstand im Zuge der Erschließung der Lande Ottoniens und dient als Handels- und Umschlagplatz unter den Prinzipien der Hanse.
Geschichte
Vorgeschichte - Die Entsendung aus Lübeck
Die Ursprünge Neeihavens liegen in den Jahren nach den Verheerungen Ottoniens, als weite Teile des Landes in Unordnung gefallen waren. In dieser Zeit erreichte ein Bote aus Memleben die Stadt Lübeck und überbrachte ein Schreiben, welches sowohl Not als auch von Gelegenheit kündete. Es berichtete von zerfallener Ordnung, unsicheren Wegen und verlassenen Siedlungen, doch zugleich von fruchtbaren Landen, Rohstoffen und Zugang zu bedeutenden Seewegen. Diese Kunde wurde im Rat der Stadt vernommen und sorgsam erwogen.
Der Lübecker Rat erkannte in diesen Umständen nicht allein eine Herausforderung, sondern auch die Möglichkeit den Einfluss der Hanse zu erweitern und neue Handelsverbindungen zu erschließen. So wurde beschlossen eine Expedition in die westlichen Lande Otttoniens zu entsenden, auf dass dort ein neuer Handelsstützpunkt begründet werde. Mit der Führung dieses Unternehmens wurde Lothar z Liubici betraut, welcher sich durch Verlässichkeit. Umsicht und die Einhaltung des ungeschriebenen Kaufmannskodexes "Ere ind geloven" ausgezeichnet hatte. Ihm wurden Kaufleute, Handwerker und weitere Gefolgsleute zur Seite gestellt, um die Grundlagen einer neuen Siedlung zu schaffen.
Die Überfahrt und der Aufbau des Kontors
Im Spätherbst des Jahres 1303 erreichten mehrere Koggen die Südküste Ottoniens. Die Überfahrt war von Stürmen und Verlusten geprägt, doch gelang es den Schiffen ihr Ziel zu erreichen. Mit der Expedition gelangten nicht allein Kaufleute und Bauleute in die neuen Lande, sondern auch zahlreiche weitere Gefolgsleute unterschiedlicher Herkunft. Unter ihnen befanden sich Geistliche welche später nicht allein in Neeihaven verblieben , sondern sich in den folgenden Monten und Jahren in verschiedenen Orten der Region niederließen. Südlich in Merdorf, an der Flussmündung der Mähr wurde ein neuer Ort begründet. Zunächst bestanden nur einfache Unterkünfte, ein Lagerhaus und eine provisorische Kapelle, doch wurde der Grundstein für eine dauerhafte Ansiedlung gelegt. In den darauffolgenden Wochen begann der geordnete Aufbau Neeihavens. Ein Markplatz wurde abgesteckt, erste Handelsgüter gelagert und Kontakt zu umliegenden Landen aufgenommen. Die geschützte Lage an einer natürlichen Bucht geünstigte den schnellen Aufstieg des Ortes. Händler, Reisende und Boten fanden hier einen Anlaufpunkt, und Neeihaven entwickelte sich zu einem Knotenpunkt für den Warenhandel.
Sehenswürdigkeiten


