Mattheus von Kurfeldt

Aus Ottonien Wiki
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Mattheus Konrad von Kurfeldt
Charakter
Gefolge: Geldern
Stand: Gemein / Klerus
Titel: Spitalmeister
Geburt: ca. 1272
Status: Lebendig
Spieler
Aktiv seit: 15.11.2025
Spielername: Erzkanzler


Mattheus Konrad von Kurfeldt ist ein Rechtsgelehrter aus Einsiedeln und seit 1304 Spitalmeister des Spitals Sankt Georgs zu Geldern.

Aussehen & Wesen

Mattheus ist von durchschnittlicher Statur, trägt kurz geschnittenes, dunkelbraunes Haar und Bart und kleidet sich zumeist in ein rotes Wams mit gelb-schwarzen Streifen, den Farben Gelderns. Er gilt als bedacht und pragmatisch.

Mattheus als Halbbruder des Deutschen Ordens

Geschichte

Mattheus stammt aus einer schöffenbarfreien Familie der Waldstatt Einsiedeln und erhielt seine erste Bildung an der dortigen Klosterschule. Später studierte er in Bologna und Padua das römische und das kanonische Recht.

1302 focht er mit der Kompanie vom Roten Sporn in der Sporenschlacht und wurde nach dem Tod ihres Hauptmanns zu dessen Nachfolger gewählt. Nach einer Verwundung trat er als Halbbruder und Prokurator in den Dienst des Deutschen Ordens, der ihn bis nach Ottonien führte. Dort wirkte er als Vormund des Fräuleins Luise von Mayenburg und bis zum Juli 1304 als Kanzleiherr des Herrn Lothar Heinrich von Holdstewik.

Nach seinem ehrenvollen Ausscheiden aus dem Orden schloss er sich seinem Vetter Rolf in Geldern an und wurde Hauptmann der dortigen Schutzmannschaft. Am Michaelistag 1304 bestellten ihn Stifter und Prior zum ersten Spitalmeister des neu gestifteten Hospitals. Die Spitalbruderschaft bestätigte ihn später in diesem Amt. Er führt seither die weltlichen Geschäfte, die Verwaltung der Güter und die Gerichtsbarkeit des Spitals.

Sonstiges

Weithin bekannt wurde Mattheus als Advokat des Herrn Theodor im Ostowitz-Prozess um Wolfsberg (1304), in dem er vor dem Schöffengericht zu Löwenfels einen Sieg erstritt.