Bruder Sigbert
| Bruder Sigbert | |
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| Charakter | |
| Gefolge: | |
| Stand: | Klerus |
| Titel: | Prior |
| Geburt: | ca. 1255 |
| Status: | Lebendig |
| Spieler | |
| Aktiv seit: | |
| Spielername: | Helthur |
Bruder Sigbert ist der amtierende Prior der Hospitalstiftung zu Geldern. Er widmet sich neben seinen geistlichen Aufgaben vornehmlich der Feinschmiedekunst und war der Kompanie vom Roten Sporn bereits in der Vergangenheit als Hersteller von Spezialanfertigungen sowie als zeitweiliger Feldprediger auf Reisen verbunden.
Aussehen & Wesen
Sigbert ist ein Mann gesetzten Alters, der in der ordentlichen Tracht seines klerikalen Amtes auftritt. Er verfügt über eine theologische Bildung, spricht unter anderem Latein und besitzt ausgeprägte Kenntnisse im Klerikalen sowie in der Schriftkunde.
Sigbert ist pragmatisch und formell. Neben der administrativen Seelsorge gilt sein primäres Interesse der anspruchsvollen Metallverarbeitung und damit auch dem Kunsthandwerk. Als Kleriker nutzt er die materiellen und organisatorischen Ressourcen seiner Position, um sich innerhalb der Stiftung eine eigene Werkstatt einzurichten und zu unterhalten. Die Fertigung von sakralem Zierrat, Kelchen und feinem Gerät nimmt einen wesentlichen Teil seiner Zeit in Anspruch.

Geschichte
Sigbert schlug bereits in jungen Jahren die klerikale Laufbahn ein. Im Rahmen seines klösterlichen Lebens fand er Zugang zum Handwerk und spezialisierte sich früh auf die Feinschmiedekunst.
Auch kooperierte Sigbert bereits in der Schwyz mit dem damaligen Waffenschmied Rolf Stauffacher. Während Rolf die groben Rüstgüter und regulären Waffen fertigte, stellte Sigbert als Kleriker besondere Instrumente, feines Gerät und Spezialanfertigungen für die Männer der damaligen Roten Kompanie her. Um der Einheit auf ihren gefährlichen Wegen auch seelsorgerischen Beistand zu leisten, schloss er sich der Kompanie zeitweise an und reiste für einige Zeit als Prediger mit ihr, bevor er wieder in sein heimatliches Kloster in der Schwyz zurückkehrte. Er stand selbst nie als Kämpfer im Feld.
Aufgrund seiner klerikalen Erfahrung und Bildung wurde er nach seiner Ankunft auf Ottonien mit der Leitung des geistlichen Lebens betraut und zum Prior berufen. In dieser Funktion obliegen ihm die theologische Unterweisung der Novizen sowie das Lesen der Messen für die Bewohner des Hospitals.
Zugleich bietet ihm das Amt des Priors den nötigen Freiraum und die administrativen Mittel, um seine handwerklichen Interessen zu verfolgen. Er nutzt die Kapazitäten Gelderns, um ungestört anspruchsvolle Feinschmiedearbeiten und sakrale Kunst herzustellen.