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Geldern eine wehrhafte Vogtei und Freistätte innerhalb der Grafschaft Holdstewik. Die innere Ordnung wird durch Schutzvogt Rolf Stauffacher sowie Mattheus Konrad von Kurfeldt als Hauptmann und Statthalter geprägt. | |||
Nach | Nach etwaigen Bedrohungen durch marodierende Banden, Rebellen aus Mährstein und andere Raubritter auf der Insel wurde die Verteidigung Gelderns verstärkt. Der Schutz des Ortes, die Bewahrung des Landfriedens und die Durchsetzung des geltenden Rechts stehen dabei im Mittelpunkt. | ||
In Geldern wurde eigens der '''Gelderner Galgenhammer''' geschmiedet, ein Werkzeug zur Vollstreckung des Landrechts an jenen, die den Frieden brechen und sich durch Stand oder Gewalt über das Gesetz erheben wollen. | In Geldern wurde eigens der '''Gelderner Galgenhammer''' geschmiedet, ein Werkzeug zur Vollstreckung des Landrechts an jenen, die den Frieden brechen und sich durch Stand oder Gewalt über das Gesetz erheben wollen. | ||
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=== Feldschmiede des Schutzvogtes === | === Feldschmiede des Schutzvogtes === | ||
Die | Die Hofschmiede des Schutzvogtes zählt zu den wichtigsten Orten Gelderns. Hier arbeitet Rolf selbst an der Esse und fertigt Waffen, Werkzeuge und Gerät für die Verteidigung und den Alltag der Vogtei. Die Schmiede steht nicht für höfischen Prunk, sondern für zweckmäßiges Handwerk. Hier entstehen unter anderem der '''Gelderner Krähenschnabel (1301)''' und der '''Gelderner Galgenhammer''' '''(Iulius 1304)'''. Beide gelten als Sinnbilder für die Verbindung von Handwerk, Wehrhaftigkeit und „Rechtspflege“ in Geldern. | ||
Die Schmiede steht nicht für höfischen Prunk, sondern für zweckmäßiges Handwerk. Hier | |||
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Die Kultur Gelderns ist streng, pragmatisch und von den Traditionen der alten Eidgenossenschaft geprägt. Hofstaatlicher Prunk, höfische Poesie oder die Verherrlichung adeliger Titel stoßen hier auf tiefes Misstrauen. Man schätzt ehrliche Handarbeit, das Wort des Gesetzes und Verlässlichkeit. Das höchste Gut der Gemeinschaft ist der Erhalt des Landfriedens. Denn wer den Frieden bricht, findet in Geldern keine Freunde. Gelderner sind nunmehr meist pragmatische Handwerker, Bergleute oder Jäger, denn die | Die Kultur Gelderns ist streng, pragmatisch und von den Traditionen der alten Eidgenossenschaft geprägt. Hofstaatlicher Prunk, höfische Poesie oder die Verherrlichung adeliger Titel stoßen hier auf tiefes Misstrauen. Man schätzt ehrliche Handarbeit, das Wort des Gesetzes und Verlässlichkeit. Das höchste Gut der Gemeinschaft ist der Erhalt des Landfriedens. Denn wer den Frieden bricht, findet in Geldern keine Freunde. Gelderner sind nunmehr meist pragmatische Handwerker, Bergleute oder Jäger, denn die Berge im Westen Gelderns sind reich an Eisen und Kohle, welche in rauen Mengen geschürft werden, was dem Lehen innerhalb Holdstewiks zu weitreichender Bekanntheit und wohlstand verhalf. | ||
== Sonstiges == | == Sonstiges == | ||
Geldern nimmt in der Region eine sonderbare politische Stellung ein. Obwohl es nominell und eng mit der Grafschaft Holdstewik verknüpft ist, fungiert es durch seinen Status als verbriefte Freistätte und die Präsenz der Söldnerkompanie beinahe wie ein eigenständiger, wehrhafter Mikrokosmos, dessen Bewohner nur dem eigenen Schutzvogt und dem geltenden Recht Rechenschaft ablegen. | Geldern nimmt in der Region eine sonderbare politische Stellung ein. Obwohl es nominell und eng mit der Grafschaft Holdstewik verknüpft ist, fungiert es durch seinen Status als verbriefte Freistätte und die Präsenz der Söldnerkompanie beinahe wie ein eigenständiger, wehrhafter Mikrokosmos, dessen Bewohner nur dem eigenen Schutzvogt und dem geltenden Recht Rechenschaft ablegen. | ||
Aktuelle Version vom 27. Juli 2026, 23:22 Uhr
| Geldern | |
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Das Gefolgewappen | |
| Vogtei | |
| Gründung: | 1303 |
| Domäne: | Weltlich |
| Motto: | Weder unbesonnen, noch furchtsam |
| Lehnsherr | |
| Vasallen | |
| Bekannte Mitglieder | |
| Rolf Stauffacher (Schutzvogt) Mattheus von Kurfeldt (Hauptmann) |
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| Gelandet | |
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Geldern ist eine Vogtei in der Region der Waid. Der Ort gehört gegenwärtig zur Grafschaft
Holdstewik und besitzt durch seinen Status als Freistätte eine besondere Stellung innerhalb der herrschaftlichen Ordnung.
Gegründet wurde Geldern von eidgenössischen Auswanderern aus der Waldstätte. Der Ort dient als wehrhafte Zuflucht für altgediente Kriegsknechte, einfache Landleute, Handwerker und jene, die Schutz unter verbrieftem Landrecht suchen. Geprägt wird Geldern besonders durch die
Kompanie vom Roten Sporn, die strenge Wahrung des Landfriedens und eine Ordnung, die weniger auf höfischen Prunk als auf Arbeit, Wehrhaftigkeit und Gesetzestreue baut.
Namensherkunft
Der Name Geldern leitet sich im Volksmund und der Tradition seiner Gründer von einem Versprechen ab. Er verweist auf die unnachgiebige „Geltung“ des alten Rechts und der Tradition. Während andernorts in Ottonien hohler Prunk und hochgeborene Titel über das Schicksal der einfachen Leute bestimmen, soll der Name Geldern unmissverständlich klarmachen, dass hier andere Maßstäbe gesetzt werden. An diesem Ort „gelten“ allein der durch ehrliche Hände Arbeit eigens erarbeitete Wohlstand sowie das unumstößliche, verbriefte Landrecht. Der Name ist somit Programm und verkörpert die Überzeugung, dass wahrer Wert nicht durch die Geburt, sondern durch Fleiß, gefüllte Truhen und die eiserne Treue zum Gesetz entsteht.
Geschichte
Vorgeschichte: Schwyzer und die Kompanie
Die Wurzeln der Bewohner Gelderns liegen nicht auf Ottonien, sondern fernab im Süden, in den bergigen Landen der eidgenössischen Waldstätte. Die Gründer Gelderns, allen voran der heutige Schutzvogt Rolf Stauffacher, verließen ihre Heimat im Flecken Schwyz, um sich als Reisläufer zu verdingen und den zunehmenden Repressalien des habsburgischen Adels zu entgehen.
Sie traten in die Dienste der Kompanie vom Roten Sporn. In den blutigen Flandernkriegen, insbesondere während der Sporenschlacht im Jahre 1302, bewiesen diese Männer, dass ein diszipliniertes Fußvolk aus Bürgern und Söldnern selbst das schwerste Ritterheer Europas brechen kann. Nach dem Tod ihres damaligen Anführers in jener Schlacht schwor die Kompanie Mattheus von Kurfeldt als Hauptmann ein, jener der später in die Dienste des Deutschen Ordens trat. Rolf Stauffacher zog indes mit einigen Verwandten und Getreuen weiter, bis sie schließlich die stürmischen Ufer Ottoniens erreichten.
Begründung der Freistätte
Auf Ottonien fand Rolf Stauffacher ein verwaistes Lehen, welches er mit seiner Gefolgschaft besetzte und sogleich begann, nach eidgenössischem Vorbild zu befestigen. Er nahm den Titel des Herren zu Geldern an und rief Geldern als Freistätte aus, einen Ort des Asyls und der eigenen, strengen Gerichtsbarkeit.
Als sein Vetter Mattheus im Jahr 1304 ehrenhaft aus den Diensten des Deutschen Ordens entlassen wurde, stieß er zu Rolf. Der Schutzvogt überließ ihm ein Landgut in Geldern und bot den verbliebenen, heimatlosen Veteranen der Kompanie vom Roten Sporn eine neue Truppe. Um die Vogtei auch nach außen hin diplomatisch und rechtlich wehrhaft zu machen, ernannte Rolf seinen gelehrten Vetter kurzerhand zu seinem Schultheiß und Hauptmann.
Gegenwärtiger Zustand
Geldern eine wehrhafte Vogtei und Freistätte innerhalb der Grafschaft Holdstewik. Die innere Ordnung wird durch Schutzvogt Rolf Stauffacher sowie Mattheus Konrad von Kurfeldt als Hauptmann und Statthalter geprägt.
Nach etwaigen Bedrohungen durch marodierende Banden, Rebellen aus Mährstein und andere Raubritter auf der Insel wurde die Verteidigung Gelderns verstärkt. Der Schutz des Ortes, die Bewahrung des Landfriedens und die Durchsetzung des geltenden Rechts stehen dabei im Mittelpunkt.
In Geldern wurde eigens der Gelderner Galgenhammer geschmiedet, ein Werkzeug zur Vollstreckung des Landrechts an jenen, die den Frieden brechen und sich durch Stand oder Gewalt über das Gesetz erheben wollen.
Die Freistätte hält sich in ihrem Selbstverständnis streng an das Landrecht, wie es im Sachsenspiegel durch Eike von Repgow überliefert ist. Wer Schutz sucht und sich dem Recht unterstellt, kann in Geldern Aufnahme finden. Wer jedoch raubt, mordet oder den Landfrieden bricht, findet dort keine Zuflucht.
Sehenswürdigkeiten
Das Haus des Roten Sporns
Im Westen des Dorfes befindet sich das Haus des Roten Sporns. Es dient der Kompanie vom Roten Sporn als Sammelpunkt und Unterkunft. Dort halten sich viele der kampferprobten Männer auf, welche die Freistätte und ihre Ordnung verteidigen.
Das Haus steht für die militärische Geschichte Gelderns und die Verbindung zwischen eidgenössischer Herkunft, Reisläuferdienst und neuer Heimat in Ottonien.
Feldschmiede des Schutzvogtes
Die Hofschmiede des Schutzvogtes zählt zu den wichtigsten Orten Gelderns. Hier arbeitet Rolf selbst an der Esse und fertigt Waffen, Werkzeuge und Gerät für die Verteidigung und den Alltag der Vogtei. Die Schmiede steht nicht für höfischen Prunk, sondern für zweckmäßiges Handwerk. Hier entstehen unter anderem der Gelderner Krähenschnabel (1301) und der Gelderner Galgenhammer (Iulius 1304). Beide gelten als Sinnbilder für die Verbindung von Handwerk, Wehrhaftigkeit und „Rechtspflege“ in Geldern.
Landschaft
Die Lande um Geldern sind robust und wehrhaft, geprägt von klaren natürlichen Grenzen, großen Wäldern im Osten und hohen Bergen im Norden und Westen, welche einen Angriff mit schwerer Kavallerie erschweren.
Traditionen, Kultur, Feste
Die Kultur Gelderns ist streng, pragmatisch und von den Traditionen der alten Eidgenossenschaft geprägt. Hofstaatlicher Prunk, höfische Poesie oder die Verherrlichung adeliger Titel stoßen hier auf tiefes Misstrauen. Man schätzt ehrliche Handarbeit, das Wort des Gesetzes und Verlässlichkeit. Das höchste Gut der Gemeinschaft ist der Erhalt des Landfriedens. Denn wer den Frieden bricht, findet in Geldern keine Freunde. Gelderner sind nunmehr meist pragmatische Handwerker, Bergleute oder Jäger, denn die Berge im Westen Gelderns sind reich an Eisen und Kohle, welche in rauen Mengen geschürft werden, was dem Lehen innerhalb Holdstewiks zu weitreichender Bekanntheit und wohlstand verhalf.
Sonstiges
Geldern nimmt in der Region eine sonderbare politische Stellung ein. Obwohl es nominell und eng mit der Grafschaft Holdstewik verknüpft ist, fungiert es durch seinen Status als verbriefte Freistätte und die Präsenz der Söldnerkompanie beinahe wie ein eigenständiger, wehrhafter Mikrokosmos, dessen Bewohner nur dem eigenen Schutzvogt und dem geltenden Recht Rechenschaft ablegen.

