Rolf Stauffacher: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ottonien Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Erzkanzler (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Erzkanzler (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(15 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Kategorie:Charaktere]]
{{Infobox Charakter
{{Infobox Charakter
|geburt=ca. 1270
|geburt=ca. 1270
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] '''Geldern''' (Vogtei)
|gefolge=[[File:Gefolge Icon Geldern.png|16x16px]] '''Geldern'''
|status=Lebendig
|status=Lebendig
|name=Rolf Stauffacher
|name=Rolf Stauffacher
|titel=Schutzvogt
|titel=Schöffenbarfreier
|stand=Adel
|stand=Gemein
|spieler-aktiv-seit=14.11.2025
|spieler-aktiv-seit=14.11.2025
|spielername=Rhobar_Von_Ardea
|spielername=Rhobar_Von_Ardea
Zeile 11: Zeile 12:
}}
}}


'''Rolf Stauffacher''' ist ein wehrhafter eidgenössischer Herr aus der Waldstätte und amtiert im Jahr 1304 als Schutzvogt zu Geldern im Herzogtum Ottonien. Ursprünglich ein bodenständiger Hangbauer und kampferprobter Reisläufer, hat er sich nicht nur als treuer Gefolgsmann, sondern auch als überaus fähiger Waffenschmied einen Namen gemacht. Er ist der Vetter des Rechtsgelehrten [[Mattheus Konrad von Kurfeldt]]. Unter seiner Führung etablierte sich Geldern als bewachte Freistätte und sicherer Hort für altgediente Reisige.
'''Rolf Stauffacher''' ist ein Schmied aus der Waldstatt Einsiedeln, ehemaliger Söldner der ''Kompanie vom Roten Sporn'' und früherer Schutzvogt zu [[Geldern]]. Im Herbst 1304 stiftete er all sein Gut zur Gründung des Spitals Sankt Georgs und gilt seither als dessen Stifter und Patron. Seinen Hof im Ort bewohnt er auf Lebenszeit, wo er weiterhin die Hofschmiede betreibt, aus der unter anderem der '''Gelderner Krähenschnabel''' stammt. Er ist ein Vetter des Spitalmeisters [[Mattheus von Kurfeldt]].
 
== Leben und Werdegang ==
 
=== Herkunft und Zeit als Reisläufer ===
Rolf wuchs als bodenständiger Hangbauer im Flecken Schwyz auf. Wie sein Vetter Mattheus wurde er nachhaltig durch die politischen Unruhen seiner Heimat und den wehrhaften Widerstand der Schwyzer gegen die Willkür des habsburgischen Adels geprägt. Dieser Kampf nach Freiheit, Selbstbestimmung und dem Erhalt seiner Familie bestimmten seinen weiteren Weg.
 
Er verließ die heimatlichen Hänge, um sich als Reisläufer zu verdingen, und trat in die Dienste der ''Kompanie vom Roten Sporn''. In den Reihen der Söldner stieg Rolf rasch auf und bewies sich nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch an der Esse. Er erlernte das Handwerk des Schmieds und avancierte durch seine Verlässlichkeit und seine pragmatische Art zu einem der vertrauenswürdigsten Männer der gesamten Kompanie. Bis in die späten 1290er Jahren kehrte er in seine Heimat zurück, um sich einem ruhigeren Leben zu widmen; von da an zog er nicht mehr ins Feld, sondern rüstete die heimkehrenden Söldner aus seiner eigenen Esse mit Waffen aus. Erst die erneuten Drohungen und Repressalien des habsburgischen Adels veranlassten ihn schließlich, die Waldstätte gemeinsam mit einigen Verwandten zu verlassen. Sie zogen auf die Insel Ottonien, wo Rolf die Freistätte Geldern ganz in der wehrhaften Tradition seiner alten Heimat begründete.


=== Der Waffenschmied der Kompanie ===
[[Kategorie:Spieler]]
Rolfs Schmiedekunst zeichnet sich durch einen absoluten Pragmatismus aus. Er entwirft spezifisch angepasste Waffen für spezifische Probleme der Schlacht.
Um das Jahr 1301 erdachte und schmiedete er für die ''Kompanie vom Roten Sporn'' den berüchtigten '''Gelderner Krähenschnabel'''. Diese Waffe war darauf ausgelegt, die schweren Rüstungen der Ritterschaft zu durchdringen. In der blutigen Sporenschlacht des Jahres 1302 wurde sie von den Söldnern der Kompanie mit verheerendem Erfolg gegen die anstürmenden französischen Ritter eingesetzt.
 
=== Ankunft in Ottonien und Aufstieg ===
Die kriegerischen und politischen Umwälzungen seiner Zeit führten Rolf und eine Schar treuer Gefolgsleute schließlich über das Meer auf die Insel Ottonien. Dort ließ er sich nieder und übernahm das Amt des Schutzvogtes zu Geldern. Er formte das Gebiet zu einer wehrhaften Vogtei, die nach dem Vorbild seiner eidgenössischen Heimat auch als Freistätte fungiert.
 
Als sein Vetter Mattheus aus den Diensten des Deutschen Ordens entlassen wurde, nahm Rolf ihn in Geldern auf. Er vermachte Mattheus ein ortsansässiges Landgut und bot zugleich den heimatlosen Veteranen der ''Kompanie vom Roten Sporn'' Unterschlupf und eine neue Garnison.
 
== Herrschaft in Geldern ==
Auch als wehrhafter Schutzvogt verlor Rolf nie seine Bodenständigkeit und seinen Erfindergeist. Um den wachsenden Bedrohungen durch Mährsteiner Rebellen und marodierende Raubritter Herr zu werden, bediente er sich im Jahr 1304 erneut seines Prinzips der spezifischen Problemlösung und entwarf den '''Gelderner Galgenhammer''', eine weitere kompromisslose Waffe, geschaffen für die unerbittliche Durchsetzung des Landfriedens.
 
Um die Freistätte Geldern nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch unantastbar zu machen, berief Rolf seinen Vetter Mattheus zu seinem Hauptmann. Die Rollenverteilung in Geldern ist seitdem klar geregelt. Während Rolf als nomineller Schutzvogt das Lehen hält, an der Esse neue Waffen fertigt, die Bauern versorgt und die innere Stabilität sichert, übernimmt Mattheus als Hauptmann die rechtliche und diplomatische Vertretung der Vogtei nach außen.
 
Gemeinsam bilden die beiden schwyzer Vettern ein Bollwerk gegen Rechtsbruch und adlige Überheblichkeit, was Geldern zu einem gefürchteten, aber stets auf das Gesetz pochenden Machtfaktor macht.
 
[[Kategorie:Charaktere]]
[[Kategorie:Geldern]]

Aktuelle Version vom 6. November 2026, 05:26 Uhr

Rolf Stauffacher
Charakter
Gefolge: Geldern
Stand: Gemein
Titel: Schöffenbarfreier
Geburt: ca. 1270
Status: Lebendig
Spieler
Aktiv seit: 14.11.2025
Spielername: Rhobar_Von_Ardea


Rolf Stauffacher ist ein Schmied aus der Waldstatt Einsiedeln, ehemaliger Söldner der Kompanie vom Roten Sporn und früherer Schutzvogt zu Geldern. Im Herbst 1304 stiftete er all sein Gut zur Gründung des Spitals Sankt Georgs und gilt seither als dessen Stifter und Patron. Seinen Hof im Ort bewohnt er auf Lebenszeit, wo er weiterhin die Hofschmiede betreibt, aus der unter anderem der Gelderner Krähenschnabel stammt. Er ist ein Vetter des Spitalmeisters Mattheus von Kurfeldt.