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| '''Rolf Stauffacher zu Geldern''' ist ein schwyzer Handwerker, ehemaliger Reisläufer und heutiger Stifter und Patron der geistlichen Hospitalstiftung zu [[Geldern]] im Herzogtum Ottonien. Zuvor agierte er als Schutzvogt der Freistätte. Er ist der Vetter des Rechtsgelehrten [[Mattheus von Kurfeldt]]. Nach der Auflassung seiner Ländereien zur Errichtung des Hospitals behielt er ein lebenslanges Wohnrecht sowie ein Gut auf dem Grund von Geldern. | | '''Rolf Stauffacher''' ist ein Schmied aus der Waldstatt Einsiedeln, ehemaliger Söldner der ''Kompanie vom Roten Sporn'' und früherer Schutzvogt zu [[Geldern]]. Im Herbst 1304 stiftete er all sein Gut zur Gründung des Spitals Sankt Georgs und gilt seither als dessen Stifter und Patron. Seinen Hof im Ort bewohnt er auf Lebenszeit, wo er weiterhin die Hofschmiede betreibt, aus der unter anderem der '''Gelderner Krähenschnabel''' stammt. Er ist ein Vetter des Spitalmeisters [[Mattheus von Kurfeldt]]. |
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| ==Aussehen & Wesen==
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| Rolf ist ein kräftig gebauter Mann, dessen Statur durch jahrelange Arbeit an der Feldschmiede und körperliche Belastung geprägt ist. Er trägt kurzes Haar, einen dichten, dunkelbraunen Schnauzbart und kleidet sich vorwiegend zweckmäßig. Seine übliche Gewandung besteht aus einem verstärkten Lederwams über einem Gambeson sowie robustem Schuhwerk, das den Anforderungen von Handwerk und Feldlager entspricht.
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| Charakterlich tritt Rolf bodenständig und pragmatisch auf. Sein Verständnis von persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung resultiert aus den politischen Konflikten seiner eidgenössischen Heimat. Er pflegt einen direkten, wenig ausschmückenden Kommunikationsstil und fokussiert sich auf praktische Lösungen, sowohl in der handwerklichen Fertigung als auch in der organisatorischen Ausrichtung seiner Gemeinschaft.
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| ==Geschichte==
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| [[Datei:Gefolge_Icon_Kurfeldt.png|links|mini|120x120px|Wappen Kurfeldts und der "Kompanie vom Roten Sporn"]]
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| ===Frühe Jahre & Zeit als Reisläufer===
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| Rolf wurde um 1270 in der Schwyz geboren und wuchs in bäuerlichen Verhältnissen auf. Bedingt durch die zunehmenden Spannungen mit der habsburgischen Obrigkeit verließ er seine Heimat und schloss sich als Reisläufer der ''Kompanie vom Roten Sporn'' an. Während seiner militärischen Dienstzeit erlernte und vertiefte er das Schmiedehandwerk. In den späten 1290er Jahren kehrte er vorübergehend in die Schwyz zurück und fokussierte sich auf die Waffenproduktion für Söldnereinheiten.
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| ===Schmiedekunst & Sporenschlacht (1301–1302)===
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| Um das Jahr 1301 konstruierte Rolf spezialisierte Stangenwaffen, darunter den heute als '''Gelderner Krähenschnabel''' bekannten Kriegshammer, der primär darauf ausgelegt war, schwere Rüstungen zu durchdringen. Diese Waffe wurde 1302 in der Sporenschlacht von den Fußtruppen der Kompanie mit strategischem Erfolg gegen die gepanzerte französische Reiterei eingesetzt.
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| ===Ankunft in Ottonien & Spitalstiftung (1304)===
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| Aufgrund anhaltender Repressalien in den Waldstätten siedelte Rolf mit Verwandten und Veteranen nach Ottonien über. Dort erhielt er vom Herzog das verwaiste Lehen Weiherstein und übernahm das Amt des Schutzvogtes, um die unabhängige und privilegierte Freistätte Geldern aufzubauen. Er nahm seinen Vetter Mattheus nach dessen Ausscheiden aus dem Deutschen Orden auf und ernannte ihn zu seinem Stellvertreter und Hauptmann.
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| Im Sommer 1304 wandelte Rolf die rechtliche Struktur Gelderns grundlegend um. Er ließ das Lehen Weiherstein in die Hand des Herzogs von Ottonien auf, welcher es als dauerhaft zweckgebundenes Stiftungsgut an das neu zu errichtende Hospital übertrug. Durch diesen Akt entzog er das Gebiet dem regulären persönlichen Lehnszugriff. Rolf behielt ein Landgut mit ewigem Wohnrecht, welches einzig der Verwaltung des Stifters untersteht, und gilt seither als Stifter und Patron des Hospitals zu Geldern.
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| ==Familie & Gefolge==
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| Rolf entstammt der Familie Stauffacher aus der Schwyz. Eine enge organisatorische und familiäre Bindung besteht zu seinem Vetter [[Mattheus von Kurfeldt]]. Sein lokales Gefolge und die säkularen Bewohner des Spitalumfelds setzen sich mehrheitlich aus eidgenössischen Verwandten, Steiermärkern, Landleuten sowie Veteranen der ''Kompanie vom Roten Sporn'' zusammen.
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| ==Trivia==
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| === Gelderner Krähenschnabel ===
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| Eine um 1301 von Rolf entwickelte Stangenwaffe mit spitz zulaufender Harke, die durch Hebelwirkung speziell gegen schwere Platten- und Kettenrüstungen eingesetzt wurde.
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| === Gelderner Galgenhammer ===
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| Ein 1304 geschmiedeter schwerer Hammer, der in Geldern als symbolisches und praktisches Werkzeug zur Vollstreckung des Landrechts gegenüber Friedensbrechern konzipiert wurde.
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| === Handwerkliche Ausrichtung ===
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| Rolf fertigt ausschließlich nutzwertorientierte Waffen und Werkzeuge an und lehnt die Herstellung reiner Prunk- oder Zierwaffen grundsätzlich ab.
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| [[Kategorie:Spieler]] | | [[Kategorie:Spieler]] |
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| Charakter |
| Gefolge: |
Geldern |
| Stand: |
Gemein |
| Titel: |
Schöffenbarfreier |
| Geburt: |
ca. 1270 |
| Status: |
Lebendig |
| Spieler |
| Aktiv seit: |
14.11.2025 |
| Spielername: |
Rhobar_Von_Ardea |
Rolf Stauffacher ist ein Schmied aus der Waldstatt Einsiedeln, ehemaliger Söldner der Kompanie vom Roten Sporn und früherer Schutzvogt zu Geldern. Im Herbst 1304 stiftete er all sein Gut zur Gründung des Spitals Sankt Georgs und gilt seither als dessen Stifter und Patron. Seinen Hof im Ort bewohnt er auf Lebenszeit, wo er weiterhin die Hofschmiede betreibt, aus der unter anderem der Gelderner Krähenschnabel stammt. Er ist ein Vetter des Spitalmeisters Mattheus von Kurfeldt.