Bistum Holdern

Aus Ottonien Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Bistum Holdern
Bistum (Npc Gefolge)
Gründung: unbekannt
Domäne: Geistlich
Motto: unbekannt
Lehnsherr
Datei:Gefolge Icon Erzbistum Bremen.png Erzbistum Bremen
Vasallen
Mühlsverd, Bruderschaft des hl. Otho
Bekannte Mitglieder
Bischof Jakob, Priester Claudius, Priester William
Gelandet
Holdern (lehen 27)
Auf der Karte ansehen

Das Bistum Holdern nimmt die zentrale geistliche Rolle auf der Insel Ottonien ein. Sein Sitz befindet sich in der Stadt Holdern, die zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums ist. Das Bistum Holdern untersteht dem Erzbistum Bremen.

Besitztümer

Zum unmittelbaren Besitz des Bistums Holdern zählen die Kirche zu Holdern mitsamt dem angrenzenden Friedhof. Hinter dem Friedhof befindet sich der Bischofssitz, der als Wohn- und Verwaltungssitz des Bischofs dient.

Ebenfalls zum Besitz des Bistums gehört das Hospital vor den Toren der Stadt Holdern dar. Die Bruderschaft des hl. Otho widmet sich hier insbesondere der Pflege Kranker, der Aufnahme von Reisenden sowie der Verehrung des Lokalheiligen Otho, Schutzpatron der Insel Ottonien. Die Bruderschaft untersteht unmittelbar dem Bistum Holdern und genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung, nicht zuletzt, da ihr Hospital während der Wirren der Verheerung zahlreichen Bedürftigen Zuflucht bot.

Darüber hinaus zählt Mühlsverd, ein kleines Dorf an der nördlichen Küste Ottoniens in der Region der Mieden zu den geistlichen Besitzungen. Die abgelegene Ortschaft entstand im frühen 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Stiftung eines Leprosenhospitals und steht seit ihrer Gründung unter der Lehnshoheit des Bistums Holdern. Das Ortsbild wird maßgeblich durch das Hospital St. Antonius sowie die namensgebende Mühle geprägt, die zur Versorgung der Einrichtung gebaut wurde.

Geschichte

Die Anfänge des Bistums Holdern liegen im Dunkel der ottonischen Frühgeschichte. Erste Hinweise auf eine organisierte christliche Präsenz auf der Insel Ottonien lassen sich auf das ausgehende 10. Jahrhundert datieren. Um die Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert dürften Geistliche aus dem nordelbischen Raum, vermutlich aus dem Einflussbereich des späteren Erzbistums Bremen, mit der Missionierung der Insel begonnen haben. In diese Zeit fällt auch die Errichtung einer ersten steinernen Kirche im Gebiet des heutigen Holdern, die als geistlicher Mittelpunkt der Insel diente.

Im Laufe des 11. Jahrhunderts verfestigten sich die kirchlichen Strukturen. Spätestens um die Mitte des Jahrhunderts bestand in Holdern ein dauerhaftes geistliches Kapitel, das nicht nur seelsorgerische Aufgaben wahrnahm, sondern auch als Träger kirchlicher Verwaltung fungierte. Die enge Verbindung zwischen dem entstehenden Bistum und der weltlichen Herrschaft der ottonischen Herzöge aus dem Hause von Memleben ist bereits für diese frühe Phase anzunehmen, da kirchliche Stiftungen und Landübertragungen ohne herzogliche Förderung kaum denkbar gewesen wären.

Während der Unruhen der Jahre 1300 bis 1303, die in der ottonischen Überlieferung als Verheerung bezeichnet werden, trat das Bistum als stabilisierende Kraft hervor. Geistliche übernahmen zeitweise Aufgaben der Versorgung und Wahrung der öffentlichen Ordnung, insbesondere in den ländlichen Regionen der Insel.