Lindenhain

Aus Ottonien Wiki
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Lindenhain
Ehemalige Freiherrschaft
Gründung: 8. Dezember 1303
Domäne: Weltlich
Motto: Wo alte Ordnung fällt, wächst neues Leben
Lehnsherr
Keinen
Vasallen
Keine
Bekannte Mitglieder
Matthias (Freiherr) | Ehemalig
Diavel (Schultheiß)
Nicolas (Braumeister)
Daniel
Gelandet
Schwabegg (Lehen 37)
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Lindenhain war ein weltliches Gefolge in der Region der Westähr. Das gleichnamige Dorf lag im Lehen Schwabegg und erhob sich im Höhepunkt seiner Geschichte zur Freiherrschaft.

Lindenhain entstand aus dem Zerfall der Ordnung Greifenfurths heraus und verstand sich zunächst als gemeinschaftlicher Neuanfang aus Bauern, Handwerkern, Händlern und weiteren Bewohnern. Später zerfiel die Herrschaft infolge der Unruhen, die durch Gesetzlose ausgelöst wurden, welche im Namen Lindenhains ihr Unwesen trieben. Nach Matthias' Entführung und dem Krieg gegen Nebelhain wurde das Dorf verlassen, von Gesetzlosen geplündert und gebrandschatzt. Die Ruinen Lindenhains finden sich heute noch im Süden Schwabeggs.

Namensherkunft

Der Name Lindenhain setzt sich aus den Worten Linde und Hain zusammen. Die Linde ist ein Laubbaum, der vielerorts mit Dorfplätzen, Versammlungsorten und gemeinschaftlichem Leben verbunden wird. Ein Hain bezeichnet eine kleinere Baumgruppe oder ein lichtes Gehölz.

Der Name verweist damit auf einen von Linden geprägten, geschützten Ort im Grünen. Sinnbildlich kann Lindenhain auch als Name für Gemeinschaft, Schutz und einen friedlichen Neubeginn verstanden werden, doch steht die Bezeichnung vor allem für eine einfache ländliche Siedlung zwischen Bäumen.